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11
Mai |
Tyrannybook – Community für Menschenrechte posted by Jan Denia |
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Man kann von Amnesty International halten was man möchte, bei ihrer neusten Aktion haben sie sich richtig ins Zeug gelegt. Unter dem Namen „Tyrannybook“ gründete Amnesty Internacional Portugal eine Social-Community zur Vertretung und Achtung der Menschenrechte. Tyrannybook, deutlicher kaum darzustellen, ist an den Community-Giganten Facebook angelehnt, man kann sich ganz einfach registrieren und teilhaben. Kim Jong-Il, Mahmoud Ahmadinejad und Aleksandr Lukashenko haben sich bereits „eingeloggt“ und posten täglich ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Tages- nein sogar minutenaktuell soll hier ununterbrochen gebloggt, gepostet und informiert werden, alle Informationen aus erster Hand – von den Tyrannen persönlich – diesen Eindruck will Amnesty International erwecken. Meiner Meinung nach verdient diese Aktion größten Respekt, die Umsetzung gelungen und die Botschaft klar definiert. Hoffen wir mal, dass Facebook sich nicht auf die Füße getreten fühlt – sollten letztere Rückgrat besitzen, werden sie es unterstützen. Ich für meinen Teil werde es! |
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8
Mai |
Neofonie: von der Traufe in den Regen posted by Jan Denia |
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Neofonie hat einfach kein Glück. Wie man es dreht und wendet wird die deutsche Firma, ihres Zeichens David im Kampfe gegen Goliath auf dem internationalen Tablet-Markt, immer wieder von Schicksalsschlägen heimgesucht. Das erste Desaster verbreitete sich wie ein Lauffeuer: ein Windows-Fehler auf einem Linux-System, ein Touchscreen, der sich nicht touchen lassen wollte und dann lediglich ein Video, welches die Funktionen demonstrieren sollte. Zudem keiner… ach was erzähle ich, das ist ja bekannt. Jetzt zum Neuen: Das WePad heißt jetzt WeTab. Als Raider seinen Namen in Twix änderte war es wohl wesentlich dramatischer, doch schlägt auch diese Nachricht hohe Wellen. Zwar ist nicht geklärt wieso Neofonie sich zur Umbenennung ihres Produktes entschieden hat, doch ist davon auszugehen, dass Apple die Ähnlichkeit der Begriffe iPad und WePad anmahnte. Meiner Meinung nach ein deutliches Zeichen dafür, dass Apple seine Konkurrenz ernst nimmt, sei sie im Vergleich auch noch so klein. Das Unheil geht jedoch noch weiter. Ich weiß nicht, was sich die Presseabteilung dabei gedacht hat, aber höchst wahrscheinlich nicht sonderlich viel. Wie also von auszugehen war warf die Namensänderung große und viele Fragen auf der firmeneigenen Facebook-Fan-Seite auf. Antworten wurden keine gegeben, lieber wurde mit dem Löschen aller Kommentare ein klares Zeichen gesetzt. Ein Schlag ins Gesicht aller Fans, wie ich finde. Hoffen wir, dass das Unternehmen trotzdem auf einen grünen Zweig kommt! |
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23
Apr |
Socialmedia vs. Pop-Titan, ein Kampf der Giganten posted by Jan Denia |
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Deutschland sucht den Superstar, ob man es nun mag oder nicht, gilt in der deutschen Popwelt als feste Größe. So waren zum Beispiel die ersten Singleauskopplungen der DSDS-Gewinner stets Chart-Stürmer und Download-Rekordhalter. Auch dieses mal setzt Mehrzad Marashis “Don’t believe” neue Maßstäbe. So soll sich der Song innerhalb der ersten 24 Stunden so oft wie kein anderer Song verkauft worden sein. Vor kurzem hat sich nun eine Protestbewegung zu dem ganzen DSDS-Medien-Spektakel gebildet, welche gegen die immerwährenden Topplatzierungen der Bohlenretorten ankämpfen möchte. Im Detail sieht die Gegenbewegung so aus, dass dazu aufgerufen wird den 14 Jahre alten Euro-Disco-Hit „Boomerang“ von Blümchen zu kaufen. Mit dem Song an sich hat das Ganze nichts zu tun, er soll bloß dazu dienen „Don’t believe“ von Platz 1 der Downloadcharts zu vertreiben. Zur Kommunikation der Aktion verwenden die Protestler die Studentenplatform studiVZ und die Socialmedia-Community Facebook. Ob die Anti-Bohlen-Bewegung Erfolg hatte erfahren wir nächsten Dienstag, dann werden nämlich die nächsten Charts veröffentlicht. |
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22
Apr |
Dumm gelaufen: RTL “Vermisst” wurde peinlich vorgeführt posted by Jan Denia |
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RTL zeigt uns hier nun einmal mehr, dass das Fernsehen auch nicht mehr das ist, was es einmal war. In der vergangenen Folge von „Vermisst“, einer Real-Life-Dokumentation in der Personen gesucht werden die, wie der Name schon sagt, vermisst werden. Nun hat sich also Julia Leischink, die Moderatorin, letztes Mal auf die Suche nach einer verlorenen Enkeltochter von Oma Gisela gemacht. Dramatisch und nahezu verzweifelt hat sie diese in den USA gesucht. Im Endeffekt gipfelte alles dann in einer tränenreichen Zusammenführung von Oma und Enkelin. Wieso jedoch der ganze Stress, wenn es doch auch einfacher hätte gehen können? Fakt ist nämlich, dass Personen, die ein vollständig ausgefülltes Facebook-Profil besitzen und dort auch noch mit vollständigem Namen angemeldet sind, eigentlich nicht als „vermisst“ gelten sollten. Auch sollte es eigentlich nicht so schwer sein, jemanden über Facebook ausfindig zu machen, wo, bei allem Zufall, Bianca J. auch noch als einziger Treffer mit ihrem Namen angezeigt wird. Aber was will man RTL auch vorwerfen, zur quotenreichen Sendezeit zeigen wie eine vermisste Personen binnen drei Minuten auf Facebook gefunden werden kann wäre nicht sonderlich spannend. Man könnte lediglich die Inszinierung der hoch dramatischen Szenen als vollkommen Klamauk bezeichnen oder den Redakteuren vorwerfen, dass sie sich vielleicht einmal auf echte, tragische Schicksale konzentrieren könnten. |
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11
Mrz |
Soldat kündigt Militäroperation auf Facebook an posted by Sascha Schnitzer |
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Für manche ist die Statusanzeige in Facebook schon so sehr zur Routine geworden, dass der Schritt zum Leichtsinn kein großer mehr ist. Dies stellte ein israelischer Soldat leider etwas zu spät fest. „Mittwoch Qatanna aufräumen, Donnerstag wieder nach Hause“ – diese Worte veröffentlichte er auf seiner Facebook-Seite und plauderte damit eine Militäraktion aus, bei der ein palästinensischer Kämpfer festgenommen werden sollte. Nachdem einige Kollegen dies entdeckten und an ihre Vorgesetzten weiterleiteten, blieb dem Militär lediglich der taktische als auch mediale Rückzug. Die Operation wurde abgeblasen und der verantwortliche Soldat suspendiert. Dies beweist einmal mehr, dass die Feder mächtiger ist als das Schwert – das Schlachtfeld Social Media kann auch das Militär nicht mehr außer Acht lassen.
Bildquelle: by jim.greenhill, Flickr |
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21
Jan |
“The Birthday Party” – ein interaktives Abenteuer posted by Jessica Mueller |
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Chad, Matt & Rob haben ihre eigene Internetseite (www.chadmattandrob.com) und werben über die Social Media Marketing Kanäle wie twitter, facebook und you tube für ihre interaktiven Adventure Games, bei denen sie selbst die Hauptrolle spielen. Die Filmemacher aus Los Angeles sind seit 2007 ein Team und haben mit ihrem letzten Adventure Game “The Time Maschine” sogar den Preis als “Best Multimedia Fiction” beim internationalen Film Festival in Genf abgeräumt. Wie funktioniert das Spiel? Ganz einfach, das Abenteuer besteht aus mehreren Videos an deren Ende die Jungs meist in Schwierigkeiten geraten. Der Zuschauer kann dann selbst wählen, wie es weiter gehen soll, indem er auf eine der angebotenen Fortsetzungen klickt. Bei ihrem neuesten Abenteuer “The Birthday Party” lautet der Auftrag die Freunde unversehrt zur Geburtstagsparty zu bringen, dabei lauern allerlei Gefahren. Wählt der Zuschauer den falschen Fortgang der Geschichte und den Jungs stößt etwas zu, hat er verloren. Die witzigen Abenteuer haben zahlreiche Fans – nach nicht einmal einer Woche haben schon über 55.000 Leute das Startvideo von “The Birthday Party” gesehen. Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim weiter spielen! Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Chad,_Matt_&_Rob |
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18
Jan |
Knut bei Ikea: Virtueller Baumweitwurf posted by Jessica Mueller |
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Nach Weihnachten ist wie jedes Jahr auch diesmal bei Ikea Knut wieder da. Die Werbeidee geht zurück auf den St. Knut-Tag, der in Schweden und Norwegen am 13. Januar gefeiert wird und die Weihnachtszeit offiziell beendet – vergleichbar mit dem 6. Januar bei uns. Traditionell werden die Weihnachtstannen dann abgeschmückt und auf die eine oder andere Weise aus der Wohnung befördert. Seinen Namen hat der Tag von Knut IV, einem ehemaligen König von Dänemark. Dieses Jahr werden die Bäume allerdings nicht nur in den TV-Spots aus der Wohnung geworfen, sondern auch auf der Ikea-Homepage. Beim virtuellen Baumweitwurf kann jeder User seine Wurftechnik üben und die Tannen zusammen mit den angestauten Altlasten des letzten Jahres über Bord – besser gesagt, aus dem Fenster schmeißen. Wichtig dabei sind möglichst viel Schwung und Treffsicherheit, denn wer das Fenster nicht trifft, der zerstört die Wohnung. Fans des Spielchens können ihre Wurfrekorde bei Bedarf dann via facebook, twitter usw. veröffentlichen und machen damit auch Werbung für Ikea. Wer seinen Baum im wahren Leben nicht aus dem Fenster wirft sondern zurück bringt, bekommt von Ikea übrigens einen 5 Euro Einkaufsgutschein! Lustiges Spiel und clevere Marketingidee – top! |
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16
Jan |
Gratis eBook: The Publicity Hound’s Tips of the Week 2009 posted by Imke Hans |
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The Publicity Hound veröffentlicht regelmäßig einen Tipp der Woche zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nun ist das eBook “The Publicity Hound’s Tips of the Week 2009” erschienen, in denen die Publicity Expertin Joan Stewart ihre 25 besten Tipps des letzten Jahres noch einmal gesammelt veröffentlicht. Dabei liegt der Schwerpunkt im Web2.0, die Bereiche Social Media, SE-Optimierung von Homepages, erste Hilfe für Blogger und viele weitere werden diskutiert. Das nur auf Englisch erhältliche Buch ist zwar für den amerikanischen Markt geschrieben, es finden sich dennoch viele nützliche und hilfreiche Tipps, die sich übertragen lassen. Wir wünschen angenehme und informative Lektüre! Zum kostenlosen Download geht’s hier.
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15
Jan |
Guerilla Marketing mit Fake News posted by Jessica Mueller |
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Guerilla Marketing ist auf dem Vormarsch und immer mehr Agenturen versuchen durch gefakte Neuigkeiten öffentliches Interesse zu wecken. Heutzutage wird jeder Einzelne von uns mit Werbung geradezu überflutet – ob Sie nun beim Frühstück Radio hören, auf der Fahrt zur Arbeit große Plakatwände erblicken oder abends den Fernseher einschalten. Überall Werbung. Kein Wunder, dass der Verbraucher da schnell genug hat. Das wissen auch die Werber und verstecken ihre Botschaften deshalb immer öfter in attraktiven Geschichten. Als vermeintlich echte Neuigkeiten erobern die Storys die Medien, bis sie sich als Werbegag entpuppen. So wie der Fall von Mary Woodbridge im Jahr 2006: Angeblich sollte es sich hierbei um eine 85jährige Britin handeln, die mit ihrem Dackel Daisy den Mount Everest besteigen wollte. Tatsächlich steckte hinter der Story um die sportliche Seniorin eine Marketingstrategie der Outdoor-Bekleidungsfirma Mammut. Dank Internetportalen wie YouTube, facebook oder twitter können sich solche Fake-Storys nicht nur über die Presse, sondern auch über die Internetnutzer verbreiten. Ein schönes Beispiel dafür ist der Mythos um Ron Hammer – angeblich ein Stuntman, der bei dem Versuch mit dem Motorrad über einen Baumarkt zu springen verunglückt. Das vermeintliche Video eines Amateurfilmers, das Ron Hammer bei dem misslungenen Versuch zeigt verbreitet sich wie ein Lauffeuer, bis die Baumarktkette Hornbach sich als Erfinder der Marketing-Figur Ron Hammer zu erkennen gibt. Obwohl Marketingaktionen dieser Art moralisch und rechtlich nicht immer einwandfrei sind, sprechen die Erfolge für sich. Presse und Verbraucher haben eben mehr Interesse an einem guten Bericht als an einer langweiligen Werbebotschaft. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,667651,00.html |
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5
Jan |
Facebook hatte Weihnachten und Neujahr mehr Besucher als Google in den USA! posted by Dipl. Betriebswirt Alexander Stotz |
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Es ist zwar noch lang keine Wachablösung, aber ein weiterer Beweis für die große Popularität des sozialen Netzwerkes Facebook. Erstmals überhaupt hatte Facebook in den USA kürzlich an einigen Tagen mehr Besucher als Google. Laut einer aktuellen Analyse der Onlineforscher von Hitwise überholte Facebook den Suchgiganten Google sowohl am 25. Dezember 2009 als auch am 1. Januar 2010 und war damit an beiden Feiertagen die meistbesuchte Website der Vereinigten Staaten. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. [Quelle: meedia.de] |
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