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5
Jul
Guerilla-Marketing: The Coke Zero Swap
posted by Jan Denia

Eine schöne und kreative Idee einer Guerilla-Marketing-Kampagne kommt heute von Coca Cola zu uns. Das sich diese seit langem vor dem Problem sahen Coke Zero zu etablieren mussten sich Coca Cola neue Wege überlegen ihre Kunden von dem Geschmack des „neuen“ Produktes zu überzeugen. Da es heißt, dass sich die Zielgruppe nur selten von Geschmacksversprechungen in Werbungen überzeugen ließe musste ein Trick angewandt werden.

So geschehen in einem Kino mitten in Madrid. Vor der Vorstellung, wie üblich, orderten viele Besucher Popcorn und die obligatorische Cola. Anstatt dieser bekamen diese jedoch Coke Zero. Der Clou: Von Außen war es ein üblicher Coca Cola-Becher, Innen war ein zweiter Coke Zero-Becher in dem dann, selbstverständlich, Coke Zero drin war. Deckel drauf, Strohhalm rein und fertig.

Da so aber nicht viele etwas von diesem kleinen Schwindel mitbekommen würden musste man die „betrogenen“ Kunden nun jedoch noch darauf hinweisen. Vor dem eigentlichen Kinofilm wurde nun der kinoeigene Verkäufer eingeblendet, der auf sympathische Art und Weise darüber aufgeklärt, dass man gerade hinters Licht geführt wurde.

Um eventuellen Misstimmungen zu entgehen wurden allen Betrogenen nach dem Film eine weiter Coke-for-free geboten. 96% nahmen dieses Angebot gerne an, 43% davon entschieden sich beim zweiten Mal für Coke Zero.


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15
Jun
Volkswagen, für alle die es schneller mögen
posted by Jan Denia

Eine witzige, eigentlich guerillaartige, Aktion von Volkswagen durchstreifte in den letzten Tagen Berlin. Eine der drei Aktionen sah zum Beispiel so aus, dass an der U-Bahn-Haltstelle Alexanderplatz direkt neben den Rolltreppen eine knallrote Rutsche installiert wurde, eben für alle, die es etwas schneller mögen. Der „Start-Bereich“ mit Beschleunigungsstreifen und „FAST LANE“ verziert und fertig war die Aktion. Wie im unten angehängten Video zu sehen, wurde die Aktion angenommen und mit einem Lächeln auf Benutzer-/Kunden(?)seite belohnt.

Wieso ich das jetzt als „Tagesaktuelles“ poste und nicht als „Guerilla-Marketing“-Post? Relativ simpel: Ich sehe einfach vollkommen keinen Zusammenhang zwischen einer Werbebotschaft und den durchgeführten Aktionen. Ich sehe nicht mal ein VW-Logo oder eine Internetadresse, unter der man irgendwas damit erreichen möchte. Hätte über dem Post auf dem KlonBlog nicht „VW“ gestanden, wüsste ich bis jetzt nicht, dass das eine Aktion unseres Autobauers aus dem Norden wäre. Selbst beim googlen von „FAST LANE“ komme ich auf viele witzige Seiten, aber auf keine die auch nur entfernt etwas mit VW zu tun hat.

Also für den Ansatz den Mitbürgern und Mitbürgerinnen den Tag mit einem Lächeln zu versüßen gibt’s 100 Punkte, für irgendeinen messbaren Erfolg für den finanziellen und zeitlichen Aufwand der Aktion 0 Punkte.


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7
Jun
Guerilla-Marketing: Wikinger an der Autobahn
posted by Jan Denia

Eine kreative Guerilla-Aktion kommt diesen Montag für Sie direkt aus Belgien. Das Unternehmen „Touring Mobilis“, ein Verkehrinformations-Portal, betreibt auf ausgefallene Art und Weise Radiowerbung. Zu Stoßzeiten des belgischen Vekehrsaufkommens wurden Spots eingebucht, die wie Vekehrsinformationen auf Staus und andere Auffälligkeiten hingewiesen haben. Zu aller Verwunderung wurden jedoch auch eher sinnfreie Informationen übermittelt, wie zum Beispiel die Bemerkung, dass zwei Wikinger am Straßenrand Federball spielen. Was der ganzen Sache noch die Krone aufsetzte war, dass dort dann wirklich zwei Wikinger standen und Federball spielten. So ging das mit weiteren lustigen Aktionen.


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31
Mai
Guerilla-Marketing: Tennis2Go – Sampras vs. Agassi
posted by Jan Denia

Fast schon etwas zu gut aufgezogen, um zu sagen, dass es eine unabgesprochene Guerilla-Aktion war, aber gut, versuchen wir das ganze einmal aus diesem, möglicherweise illusorischen, Blickwinkel zu betrachten.

Ganz aktuell ist das ganze nicht, haben ja Sampras und Agassi schon vor langer Zeit (zurecht) ihre Tennis-Profi-Karriere an den Nagel gehängt. Interessant ist es dennoch. Die Situation, mitten in einer amerikanischen Großstadt spannen die beiden, damals noch, Weltklasse-Athleten ein Tennis-Netz über eine Kreuzung und beginnen Tennis zu spielen. Vom Prinzip her simpel, ausgefallener wird’s auch nicht mehr. Reicht jedoch aus um Heerscharen von Schaulustigen herbeieilen zu lassen und den Verkehr in der Innenstadt vollkommen zum erliegen zu bringen. Erst ein pflichtbewusster Linienbusfahrer beendet rabiat die ganze Chose. Nike wirbt hier mit seiner allbekanten „Just Do It“-Floskel.


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27
Mai
Werbung als Kunst, Kunst als Werbung
posted by Jan Denia

Dass Werbung in den meisten Fällen absolut nichts mit Kunst zu tun hat ist, denke ich, unstritt. Dass das aber auch gar nicht der Fall sein muss leuchtet ebenso ein. Werbung dient primär einem hohen Ziel: zu verkaufen, dem Absatz, dem Umsatz, der Aufmerksamkeit oder ähnliches zu erhöhen oder zu erreichen.

Dass es auch anders geht zeigt die Agentur Serviceplan. Ein Konstrukt aus 144 Bällen hängt auf den ersten Blick vollkommen wirr im Raum. Dass dem aber nicht so ist erkennt man spätestens dann wenn man sich auf die zwei vorgedachten Standpunkte stellt. Eine äußerste kreative, aufwendige und gelungene Sache, dieses Kunstwerk. Schauen Sie sich das Video an, dieses Projekt hat nicht ohne Grund den ADC-Gold-Award gewonnen!


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24
Mai
Guerilla-Marketing: Don’t drink and drive
posted by Jan Denia

Eine Guerilla-Aktion (fast) wie sie im Buche steht. Kosten: Papierschildchen plus etwas Manpower zum Aufstellen. Nutzen: Weltweite Aufmerksamkeit in den Medien, der Presse und im Tagesgespräch. Wieso dann nur fast? Weil ich ein ewiger Nörgler bin. Ich zum Beispiel erinnere mich an die Aktion, ich weiß es ging darum, dass Angetrunkene lieber ein Taxt nehmen sollten aber der Rest, eine Botschaft, ein Unternehmen oder gar lediglich das Land oder die Stadt in der es passierte ist mir absolut unbewusst. Vielleicht bin ich auch nur ein unaufmerksamer Zuschauer, wer weiß. Sei dahin gestellt. Auf jeden Fall, schöne Aktion, schönes Video dazu und als Anregung absolut empfehlenswert!


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14
Mai
Wir zeigen Ihnen was in uns steckt – Ideen mit Kultfaktor!
posted by Jan Denia

Mit so einer Überschrift senke ich nicht unbedingt die Erwartungshaltung, bin jedoch auch felsenfest davon überzeugt damit nicht zu viel oder zu wenig Interesse zu wecken. Wie am Anfang der Woche schon angekündigt, der Cultstyles Blog hat sich für Sie gewandelt, um Ihnen mindestens einmal täglich einen spannende, interessante, lustige oder einfach nur unterhaltsame Meldungen servieren zu können. An diesem Sendeplatz finden Sie ab nächste Woche unsere neugeschaffene Rubrik „Ideen mit Kultfaktor“. Hier werden wir Ihnen dann ausgefallene Aktionen, Produkte oder Ideen vorstellen, die wir schon durchgeführt, mit denen wir für Aufmerksamkeit gesorgt oder die wir gerade so im Kopf haben! Stets mit der Grundhaltung, dass für uns nichts zu ausgefallen, zu abgedreht oder verrückt sein kann, mit uns an Ihrer Seite manifestieren sich Ihre abgefahrensten Ideen! ;-)

Also, seien Sie bereit wenn es nächste Woche mit unserem Start in diese Rubrik los geht – Ideen mit Kultfaktor!


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21
Apr
Apple-Ingenieur verliert iPhone 4G-Prototyp in deutscher Bar
posted by Jan Denia

Marketing-Gag oder Sicherheitspanne? Die Wahrheit wird man wohl nie erfahren.

Worum geht’s? Der Apple-Ingenieur Gray Powell, 27 Jahre, ließ einen Prototypen des im Juni erscheinenden iPhone 4Gs nach einer nächtlichen Zecherei in einer deutschen Bar in Silicion Valley liegen. Nicht gesucht und doch gefunden verkaufte es der findige Finder kurzer Hand an die Technikprofis von Gizmondo, welche es fix auseinandernahmen und analysierten. Rund ein dutzend Neuerungen ließen sich an diesem Prototypen bereits ausmachen.

Apple reagierte auf die ganze Situation, meiner Meinung nach, äußerst ruhig. Sie schrieben die Redakteure von Gizmondo mit der Bitte um Rückgabe des Geräts an, beließen es dabei und über einen Rauswurf des Pechvogels ist mittlerweile auch noch nichts bekannt geworden. Ob es nun wirklich Pech war oder geschickt eingefädelt sei nun wie gesagt dahingestellt, was sich jedoch sagen lässt, Apple ist mal wieder in aller Munde.


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19
Apr
Fan-Werbung: Wenn das Produkt begeistert, aber das Marketing nicht
posted by Sascha Schnitzer

Für ein Unternehmen ist es natürlich äußerst schmeichelhaft, wenn das eigene Produkt so sehr überzeugt, dass sich die Fan-Gemeinde dazu verpflichtet fühlt, es eigenständig zu bewerben. Für die Marketing-Abteilung hingegen ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn solche Hobby-Spots mehr Aufmerksamkeit erregen, als die eigenen.

So ist zum Beispiel der Amateur-Werbespot von Heiko Thies, in dem er dem Zuschauer das palm OS schmackhaft machen möchte, wesentlich ansprechender, als Palms surreale Versuche, eine mühelose Bedienung zu suggerieren. Hier die beiden Werbespots im direkten Vergleich.

Palms Werbespot mit der kanadischen Schauspielerin Tamara Hope mutet mit chilliger Musik und inhaltsloser Lebensphilosophie fast schon dadaistisch an. Das projizierte Image von Eleganz und Positivität wird dadurch so sehr verzerrt, dass man sich nicht sicher sein kann, ob noch irgendwo ein ironischer Twist lauert.

Der Fan-Werbespot punktet im Gegenzug vor allem mit seiner bildlichen Metapher und griffigen Slogans. Trotz Wackelkamera schafft Thies es, durch die dezent gewählte Farbtemperatur einen Hauch von Eleganz zu transportieren. Einmal mehr ist dies der Beweis, dass es kein großes Budget braucht, um gediegene Werbung zu produzieren.


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14
Apr
Werbung mit Seitenhieben: Sony macht sich über Microsoft und Nintendo lustig
posted by Sascha Schnitzer

Der aktuelle Trend in der Videospiel-Branche ist Bewegungssteuerung. Nachdem Nintendo bereits vor Jahren Pionierarbeit mit der Wii leistete und damit große Erfolge feierte, wollen nun auch Microsoft und Sony nachziehen. Während Microsoft mit dem „Project Natal“ auf eine Controller-lose Bedienung per Körperbewegungen vor einer Kamera setzt, behält Sonys „Playstation Move“ den Controller bei und versieht ihn mit einem Referenzpunkt. Dies hat den Vorteil, dass die Knöpfe am Controller als Bedienelemente zusätzlich zur Körperbewegung erhalten bleiben.

Dennoch liegt Sony im Kampf um die bewegungsfreudigen Käufer zurück und holt sich nun den Komiker Kevin Butler ins Boot, um Land wett zu machen. In dem nun veröffentlichten Spot mockiert er als aus der Zukunft kommender „Vizepräsident von realistischen Bewegungen“ Microsofts und Nintendos Steuerungsmöglichkeiten, stellt sie als kindisch und halbgar dar. Doch all sein dargebotener Witz kann eine ironische Tatsache nicht verschleiern: Sonys neuer Controller sieht selbst eher aus wie ein Dauerlutscher. Also immer zuerst an die eigene Nase fassen, um zu überprüfen, ob man sich mit solchen Aussagen nicht selbst blamiert.


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