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23
Aug
Hornbach wirbt mit Kurzfilm
posted by Jan Denia

Nicht mehr ganz neu aber trotzdem großartig. Was ich Ihnen heute präsentieren möchte ist ein Kurzfilm von Hornbach. Im Großen und Ganzen primär auch wirklich ein Kurzfilm, Hornbach selbst, als kommunizierte Werbebotschaft, findet gar nicht so viel Platz. Eher so das Gefühl, der Gedanke und alles drum herum lässt die Botschaft mitschwingen, gesetzt den Fall man führt sich das Filmchen in seiner ganzen stark neun-minütigen Pracht zu Gemüte.

Ich persönlich fühle mich persönlich positiv erfrischt von dieser etwas anderen Art der Kommunikation und Publikation. Schauen Sie es sich einfach mal an.

Im KlonBlog finden Sie noch eine weitere und umfangreichere Abhandlung zu dieser Kampagne die, so wie sie dort dokumentiert wird, jedoch leider vollständig an mir vorüberzog.


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9
Aug
Kreatives Bewerbungsvideo: Der Webdesign-Rap
posted by Sascha Schnitzer

Bewerbungen sind auch Werbung – für die eigene Person und die angebotenen Dienstleistungen. Dementsprechend gilt es auch hier, durch Kreativität Aufmerksamkeit zu erregen. Der amerikanische Webdesigner Dave Berzack ist hierfür auf eine ganz besondere Idee gekommen: Er gestaltete sein Bewerbungsvideo als Hip-Hop-Musik-Video, in dem er seine Vorzüge rappt. Geschickt baut er die IT-Kürzel in seine Reime ein und bildet eine Message heraus: Ich möchte, dass SIE mehr Geld verdienen! Diese Werbebotschaft dürfte sicher bei dem ein oder anderen Personaler gut ankommen – vor allem bleibt sie aber im Gedächtnis hängen, und das ist schließlich sowohl für eine Bewerbung als auch für Werbung generell bereits die halbe Miete.


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10
Jul
China lässt Bäume auf Straßen wachsen
posted by Jan Denia

Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe.

Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“.

Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%.

Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle.


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19
Jun
Volkswagen mit erstaunlich intelligenter Werbung
posted by Jan Denia

Auch wenn es die Überschrift vermuten lässt will ich auf keinen Fall aussagen, dass VW sonst nur dämliche Werbung produziert, bloß möchte ich der aktuellen Plakat-(denke ich zumindest)-Kampagne besondere Aufmerksamkeit entgegenbringen.

Fast schon philosophisch anmutend kommt sie daher, schlicht und edel auf einer weißen Leinwand platziert stehen zwei schwarze Regenschirme. Einer der beiden, geöffnet, wohlgeformt, gespannt, der andere, geschlossen, schlaff und träge. Ein Paradoxon umhüllt die Maskerade. Unter dem wahrlich prallen, vor Energie strotzenden, offenen Schirm steht das Wort „Closed“, unter dem geschlossen das Wort „Open“. Der Gedankengang des Künstlers verwirrt. Die Präsentation dient dem neuen VW Eos coupé-cabriolet. Was möchte sie uns sagen? Wird es Regen geben? Stehen uns Tage der Umkehrung bevor? Naht die Apokalypse? Diese Werbung wirft Fragen auf, eindeutige Frage. Sie lässt uns zurück, alleine, unwissend, fragend.

Ich hoffe, dass ich damit das Maß meiner Beeindruckung umfassen konnte, das Plakat können Sie sich in meiner Quelle anschauen, die Auflösung wiederum gibt’s in der Quelle meiner Quelle. Ja, zu einfach sollte man es nicht machen! ;-)

(Quelle)


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15
Jun
Volkswagen, für alle die es schneller mögen
posted by Jan Denia

Eine witzige, eigentlich guerillaartige, Aktion von Volkswagen durchstreifte in den letzten Tagen Berlin. Eine der drei Aktionen sah zum Beispiel so aus, dass an der U-Bahn-Haltstelle Alexanderplatz direkt neben den Rolltreppen eine knallrote Rutsche installiert wurde, eben für alle, die es etwas schneller mögen. Der „Start-Bereich“ mit Beschleunigungsstreifen und „FAST LANE“ verziert und fertig war die Aktion. Wie im unten angehängten Video zu sehen, wurde die Aktion angenommen und mit einem Lächeln auf Benutzer-/Kunden(?)seite belohnt.

Wieso ich das jetzt als „Tagesaktuelles“ poste und nicht als „Guerilla-Marketing“-Post? Relativ simpel: Ich sehe einfach vollkommen keinen Zusammenhang zwischen einer Werbebotschaft und den durchgeführten Aktionen. Ich sehe nicht mal ein VW-Logo oder eine Internetadresse, unter der man irgendwas damit erreichen möchte. Hätte über dem Post auf dem KlonBlog nicht „VW“ gestanden, wüsste ich bis jetzt nicht, dass das eine Aktion unseres Autobauers aus dem Norden wäre. Selbst beim googlen von „FAST LANE“ komme ich auf viele witzige Seiten, aber auf keine die auch nur entfernt etwas mit VW zu tun hat.

Also für den Ansatz den Mitbürgern und Mitbürgerinnen den Tag mit einem Lächeln zu versüßen gibt’s 100 Punkte, für irgendeinen messbaren Erfolg für den finanziellen und zeitlichen Aufwand der Aktion 0 Punkte.


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14
Jun
Guerilla-Marketing: Burger Kings WhopperFace
posted by Jan Denia

Kreativ, sympathisch und souverän in der Umsetzung. So sollte Guerilla-Marketing eigentlich immer sein. Ok, außer man will provozieren und aufregen, aber selbst dabei würde ich eine gewisse Grundsympathie der Werbebotschaft nicht missen wollen.

In der Aktion, die ich heute vorstelle geht es um den Fastfood-Giganten „Burger King“, welcher ja schon seit ich denken kann mit dem Slogan „Have It Your Way“ wirbt. Ehrlich gesagt habe ich das noch nie ausprobiert, aber Aussagen meines Bekanntenkreises zufolge soll das funktionieren. Da ich wohl auch nicht der Einzige bin, der zum einen der Produktionsgeschwindigkeit („das haben die bestimmt schon vorbereitet da rumliegen“) und zum anderen der ernsthaften Burger-Selbstbestimmung kritisch gegenüber steht hat sich Burger King nun überlegt, wie man es den Kunden beweisen könnte.

Und jetzt kommt der Clou: Burger King personalisierte jeden Burger mithilfe des Burgereinpackpapieres, sprich, mit einer versteckten Kamera wurde während der Bestellung ein Foto des Kunden gemacht und sofort auf das „Einwickelpapier“ (gibt’s dafür ein Fachwort?) gedruckt. Persönlicher lässt sich ein Burger nicht gestalten, und besser beweisen, dass der Burger nicht schon vor der Ankunft des Kunden vorbereitet in einer Warmhaltebox lag, auch nicht.

Super Idee super umgesetzt, hier das unternehmenseigene Video dazu:


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8
Jun
SIXT … oder von der leihen
posted by Jan Denia

Langsam verkomme ich hier zu einem Lobredner auf SIXT und Jung von Matt, aber irgendwie kann und will ich es mir nicht nehmen lassen, über all jenes zu schreiben, dass mir ein Schmunzeln über die Mundwinkel treibt. Da das in der aktuellen Zeit nun vermehrt SIXT ist, dafür kann ich leider auch nichts. Zwar habe ich es schon oft gesagt, aber augenscheinlich ist und bleibt es aktuell: SIXT (respektive JvM) ist der unumstrittene Meister der Werbung mit aktuellem Bezug. Zwar ist die heute von mir gepostete Meldung auch nicht mehr brühfrisch, jedoch auch noch nicht zu alt um sie „aktuell“ zu nennen.

Der diesmalige Aufhänger ist unsere ehemalige Familienministerin und derzeitige Ministerin für Arbeit und Soziales: Ursula von der Leyen. Wortspiele um ihren Nachnamen sind jetzt nicht das kreativste, dass so durch hochbezahlte Köpfe schießt, doch zeitweise ist das naheliegendste auch das schönste.

Hier geht’s zu meiner Quelle samt Bild der „oder von der leihen“-Kampagne.


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7
Jun
Guerilla-Marketing: Wikinger an der Autobahn
posted by Jan Denia

Eine kreative Guerilla-Aktion kommt diesen Montag für Sie direkt aus Belgien. Das Unternehmen „Touring Mobilis“, ein Verkehrinformations-Portal, betreibt auf ausgefallene Art und Weise Radiowerbung. Zu Stoßzeiten des belgischen Vekehrsaufkommens wurden Spots eingebucht, die wie Vekehrsinformationen auf Staus und andere Auffälligkeiten hingewiesen haben. Zu aller Verwunderung wurden jedoch auch eher sinnfreie Informationen übermittelt, wie zum Beispiel die Bemerkung, dass zwei Wikinger am Straßenrand Federball spielen. Was der ganzen Sache noch die Krone aufsetzte war, dass dort dann wirklich zwei Wikinger standen und Federball spielten. So ging das mit weiteren lustigen Aktionen.


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6
Jun
Microsoft stellt Expertengremium zusammen
posted by Jan Denia

Lustig, viral und zudem aus dem Hause Microsoft – beziehungsweise der Kreativagentur COO. Sei’s drum, im Endeffekt freut es mich einfach, dass auch Microsoft langsam den Schuss gehört hat. Es reicht einfach nicht Produkteigenschaften und Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, um auf dem harten Markt der Online-Browser Licht zu sehen. Im Kampf gegen Firefox, Chrome & Co. legt der Internet Explorer 8 nun, zumindest marketingtechnisch, die Messlatte etwas höher. Wirbt Chrome noch mit seiner ungeschlagenen Geschwindigkeit, die sogar schneller als der Blitz oder eine Kartoffelkanone sein soll, legt Microsoft sein Hauptaugenmerk auf den Bereich der Privatssphäre. Meiner Meinung nach ein intelligenter Schachzug in Zeiten wo Google und Facebook stark in der Datenschutzkritik stehen.

Jedoch zur Kampagne: Ein Expertengremium, wie in der Überschrift angedeutet, wurde zusammen gerufen: Die drei unumstrittenen Meister der „Unsichtbarkeit“. Nessie, Bigfoot und der Yeti arbeiteten nun Hand in Hand mit Microsoft, um ihre Erfahrungen aus dem Bereich „Wie bewahre ich meine Privatssphäre?“ mit in die Entwicklung des neuen Internet Explorers mit einfließen zu lassen. Hierbei entstanden vier wunderbare Spots, die mir jetzt schon den Tag versüßt haben. Aber sehen Sie selbst, unten das Video und noch die drei weiteren als Link dazu.


Der Yeti

Nessie

Bigfoot


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31
Mai
Guerilla-Marketing: Tennis2Go – Sampras vs. Agassi
posted by Jan Denia

Fast schon etwas zu gut aufgezogen, um zu sagen, dass es eine unabgesprochene Guerilla-Aktion war, aber gut, versuchen wir das ganze einmal aus diesem, möglicherweise illusorischen, Blickwinkel zu betrachten.

Ganz aktuell ist das ganze nicht, haben ja Sampras und Agassi schon vor langer Zeit (zurecht) ihre Tennis-Profi-Karriere an den Nagel gehängt. Interessant ist es dennoch. Die Situation, mitten in einer amerikanischen Großstadt spannen die beiden, damals noch, Weltklasse-Athleten ein Tennis-Netz über eine Kreuzung und beginnen Tennis zu spielen. Vom Prinzip her simpel, ausgefallener wird’s auch nicht mehr. Reicht jedoch aus um Heerscharen von Schaulustigen herbeieilen zu lassen und den Verkehr in der Innenstadt vollkommen zum erliegen zu bringen. Erst ein pflichtbewusster Linienbusfahrer beendet rabiat die ganze Chose. Nike wirbt hier mit seiner allbekanten „Just Do It“-Floskel.


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