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19
Aug |
Dramatische VW-Werbung posted by Jan Denia |
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Dass die Agentur um VW nicht auf den Kopf gefallen ist wurde uns schon durch viele Beispiele glaubhaft gemacht. Heute jedoch habe ich seit langem mal wieder einen Spot der Wolfsburger gesehen, den ich Wert finde mit Ihnen zu teilen. Der sehr dramatische TV-Spot dreht sich um den Alltag eines Mannes im mittleren Alter, der befürchtet, dass seine Frau ihn betrügt. Die kleine Geschichte wird erzählt bis sie kurz vor dem Ende des “Kurzfilms” zu ihrem Höhepunkt kommt. Ein absolut sehenswertes Stück Werbung und dramaturgisch hochwertig geführtes Drehbuch. |
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31
Jul |
DieHard Batterie unter Extrembelastung posted by Jan Denia |
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Werbung für Batterien war bisher nie so der absolute Renner. Ich erinnere mich da Beckenspielende Hasen im Duracell-Dauerbetrieb und andere „laaaang“-anhaltende Aktionen. Jedoch so richtig vom Hocker hat einen das ja nie gerissen. Amis sehen das Ding mit der Werbung ja allgemein etwas ausgefallener, so auch die Hersteller der Batterie-Marke „DieHard“ – was so viel heißt wie „Stirbt kaum“. Um die Leistung ihrer (Auto-)Batterie unter Beweis zu stellen wurden zwei Experimente in Imagespots verpackt und eindrücklich auf dicke Hose gemacht. Im ersten werden hierbei 24 Autos über ein Keyboard mit 1 (!) Batterie verbunden inklusive coolem Beiwerk. Ein Künstler, den ich nicht kenne, spielt dann eine Melodie mit den Hupen der 24 Wägen. Am Ende des Spots werden die ganzen in Reihe geschalteten Autos mit Hilfe dieser 1 Batterie gestartet. Das zweite Video, ob es eindrucksvoller ist oder nicht, findet in der Mojave-Wüste statt. Hier wird die Batterie mit einem Großkalibergewehr beschossen, woraufhin sie selbstverständlich zerplatzt. Gag hierbei: selbst danach hat sie noch genug Leistung einen SUV zu starten. Einfach mal anschauen: |
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10
Jul |
China lässt Bäume auf Straßen wachsen posted by Jan Denia |
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Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe. Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“. Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%. Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle. |
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5
Jul |
Guerilla-Marketing: The Coke Zero Swap posted by Jan Denia |
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Eine schöne und kreative Idee einer Guerilla-Marketing-Kampagne kommt heute von Coca Cola zu uns. Das sich diese seit langem vor dem Problem sahen Coke Zero zu etablieren mussten sich Coca Cola neue Wege überlegen ihre Kunden von dem Geschmack des „neuen“ Produktes zu überzeugen. Da es heißt, dass sich die Zielgruppe nur selten von Geschmacksversprechungen in Werbungen überzeugen ließe musste ein Trick angewandt werden. So geschehen in einem Kino mitten in Madrid. Vor der Vorstellung, wie üblich, orderten viele Besucher Popcorn und die obligatorische Cola. Anstatt dieser bekamen diese jedoch Coke Zero. Der Clou: Von Außen war es ein üblicher Coca Cola-Becher, Innen war ein zweiter Coke Zero-Becher in dem dann, selbstverständlich, Coke Zero drin war. Deckel drauf, Strohhalm rein und fertig. Da so aber nicht viele etwas von diesem kleinen Schwindel mitbekommen würden musste man die „betrogenen“ Kunden nun jedoch noch darauf hinweisen. Vor dem eigentlichen Kinofilm wurde nun der kinoeigene Verkäufer eingeblendet, der auf sympathische Art und Weise darüber aufgeklärt, dass man gerade hinters Licht geführt wurde. Um eventuellen Misstimmungen zu entgehen wurden allen Betrogenen nach dem Film eine weiter Coke-for-free geboten. 96% nahmen dieses Angebot gerne an, 43% davon entschieden sich beim zweiten Mal für Coke Zero. |
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1
Jul |
Amber Watch Alert: Mom’s With Guns posted by Jan Denia |
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Eine neue Internet-Plattform schießt werbetechnisch nun aus allen Rohren, zumindest lässt der Spot dies vermuten. Beim ersten Betrachten war er mir eine Spur zu martialisch und da mein Englisch bei manchen mir zeitweise noch unbekannten Worten mir den Sinn vollkommen verschleiert war mir auch nicht so recht bewusst was mir das nun sagen soll. Ein Klick später war mir dann klar worum es geht. Eine Community gegen Kindesmissbrauch und –entführung. Mütter, Väter, Großeltern, Nachbarn, alle sollen mitmachen und gemeinsam gegen das Unheil und die Übeltäter in der Gesellschaft kämpfen – impliziert die Seite und zu Teilen auch der Spot. Auch im Nachhinein bleibt der Spot äußerst martialisch, doch spricht er für die angestrebte Zielgruppe eine klare Bildersprache mit Symbolen, die in Amerika ganz klar verstanden werden. Ich unterstütze zwar nicht den Gebrauch von Waffen, aber den Spot und die Idee dahinter – schauen Sie es sich einfach mal an. Hier zur Homepage von Amber Watch Alert |
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19
Jun |
Volkswagen mit erstaunlich intelligenter Werbung posted by Jan Denia |
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Auch wenn es die Überschrift vermuten lässt will ich auf keinen Fall aussagen, dass VW sonst nur dämliche Werbung produziert, bloß möchte ich der aktuellen Plakat-(denke ich zumindest)-Kampagne besondere Aufmerksamkeit entgegenbringen. Fast schon philosophisch anmutend kommt sie daher, schlicht und edel auf einer weißen Leinwand platziert stehen zwei schwarze Regenschirme. Einer der beiden, geöffnet, wohlgeformt, gespannt, der andere, geschlossen, schlaff und träge. Ein Paradoxon umhüllt die Maskerade. Unter dem wahrlich prallen, vor Energie strotzenden, offenen Schirm steht das Wort „Closed“, unter dem geschlossen das Wort „Open“. Der Gedankengang des Künstlers verwirrt. Die Präsentation dient dem neuen VW Eos coupé-cabriolet. Was möchte sie uns sagen? Wird es Regen geben? Stehen uns Tage der Umkehrung bevor? Naht die Apokalypse? Diese Werbung wirft Fragen auf, eindeutige Frage. Sie lässt uns zurück, alleine, unwissend, fragend. Ich hoffe, dass ich damit das Maß meiner Beeindruckung umfassen konnte, das Plakat können Sie sich in meiner Quelle anschauen, die Auflösung wiederum gibt’s in der Quelle meiner Quelle. Ja, zu einfach sollte man es nicht machen! ;-) (Quelle) |
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18
Jun |
Unicef-Kampagne: Gib Kindern eine Stimme posted by Jan Denia |
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Es ist Freitag, wir haben es kurz nach 09:00 Uhr, es ist wieder Zeit für „meine“ Werbung der Woche. In letzter Zeit poste ich an dieser Stelle immer wieder ein paar „Wachrüttler“-Kampagnen (wir erinnern uns, letzte Woche: stoppt AIDS). Auch heute ist es nicht anders. Nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen müsste, aber vielleicht hole ich hier einfach mal kurz aus: Das blanke präsentieren von Produkten, das hypen von neuen Eigenschaften und noch geileren USPs geht mir tierisch auf den Keks. Guerilla-Aktionen, die einzig darauf ausgelegt sind entweder die Zielgruppe zum Lachen zu bringen oder zu provozieren, gibt es wie Sand am Meer und das ist auch meiner Meinung nach nicht das, wozu sie eigentlich dienen sollten. Allgemein der „FUN-Faktor“ in Werbung… Es gibt ja mittlerweile kaum ein Produkt, dass sich nicht mit einem gewissen Lachen oder Lächeln verkaufen ließe, aber bitte, nur weil in einschlägiger Fachliteratur steht, dass dies zum Erfolg führt muss man’s doch nicht auf Teufel-komm-raus in die Tat umsetzen. Klar lache ich selbst auch gern über Werbung, gar keine Frage, klar stelle ich Sonntags auch immer lustige Spots vor (und auch montags Guerilla-Aktionen), aber versuche ich hierbei immer nach einem klaren Prinzip auszusortieren: Weiß ich noch um welches Produkt es ging, wenn ich eine halbe Stunde später einem Kollegen von dem Gag erzähle? Und das ist doch der Punkt… aber vielleicht sollte ich hier einfach mal einen Cut machen, ich schweife doch sehr von der eigentlichen Thematik der Rubrik ab ;-) Also falls ich nun irgendwen vergrault haben sollte:hier meine E-Mail-Adresse, lassen Sie Ihren Frust heraus, ich mache jetzt mit der Rubrik weiter :-) Und zwar: heutige Werbung der Woche in KW 24 ist die UNICEF-Kampagne „Gib Kindern eine Stimme“. Das als eingestaubt geltende Medium Print wird durch Interaktion mit dem Leser wieder neu belebt und transferiert durch diese Aufmerkamkeitssteigerung eine zielgerichtete Botschaft. Zur Aufmachung: Auf der ganzseitigen Anzeige ist ein Kind abgebildet dessen Mund symbolisch zugeklebt wurde. Zieht der Leser nun diese „Verhinderung“ ab befreit er zum Einen das Kind aus seiner Opferrolle und zum Anderen erhält er Zugang zur Werbebotschaft, die auf der Rückseite dieses Knebels verfasst ist. Das ist eigentlich schon alles, schauen Sie sich bitte die Kampagne unter dem Link zu meiner Quelle an, ich finde sie großartig. (Quelle) |
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17
Jun |
Google tanzt sich durch Korea posted by Jan Denia |
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„Android sagt dem iPhone, respektive dem iOS, den Kampf an“. Könnte man meinen und hoffen, aber augenscheinlich ist dem gar nicht so. Heute stieß ich auf witzige, innovative und, wohl auch nicht zu verachten, irgendwann nervige Spots, welche ein kleines grünes monsterähnliches Maschinchen zeigen. Personen, die sich eh schon mit neuer Mobilfunktechnologie beschäftigen werden nun wissen, dass es sich dabei um das „Maskottchen“ des googleeigenen Handy-Betriebssystems Android handelt, andere, fern diesem Interesses lebende, sehen ein kleines, grünes… Ding. Zur Zeit laufen die TV-Spots dafür in Korea (vielleicht als Testmarkt?), wo die Technikaffinität stereotypischerweise wohl höher ist als hierzulande. Ob die Fernsehwerbung auch auf den europäischen Markt überschwappt und damit auch zu uns kommt halte ich für eindeutig fragwürdig. Wenn dann lediglich in abgewandelter Form, ist die derartige Präsentationsform doch viel zu „dynamisch“ für das prüde Deutschland. Ohne harte Fakten und Argumente oder klare Darstellung von USPs holt man hier keinen vor’m Ofen vor… so denken zumindest viele Verantwortliche. Untenan ein Video der Kampagne, hier zu meiner Quelle (da gibt’s mehr). |
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16
Jun |
AXE versteckt Frauen posted by Jan Denia |
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Na sieh‘ mal einer an, da wird mal wieder eine Marketingidee aufgebrüht. Wie damals schon Ford für seinen Ka warb werbt nun AXE für sich. Wir erinnern uns, in dem damaligen Fernsehspot waren (ich glaube) 64 Silhouetten des Ford-Kas versteckt – ob jemals alle gefunden wurden, keine Ahnung, ich für meinen Teil suche heute noch. Der neue TV-Spot, mit dem AXE nun durch die Lande zieht, erinnert mich stark an die damalige Produktion. Zehn „Rise-Up-Girls“, sind in der Wohnung eines gerade erwachenden Mannes „versteckt“. „Versteckt“ habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetz, da man es eigentlich nicht wirklich so nennen kann. Nunja, wie dem auch sei, eigentlich ein schöner Spot und sex sells ja eh und gutes Bodypaint setzt allem noch die Krone auf. Welche Botschaft mit dem Spot transferiert wird? Ähm. Gute Frage. Dass ich mit AXE zehn attraktive Frauen mit Bodypaint als Einrichtungsgegenstände tarnen kann? Möglich, falls ja, ich mag den Gedanken… Hier der Spot: |
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15
Jun |
Volkswagen, für alle die es schneller mögen posted by Jan Denia |
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Eine witzige, eigentlich guerillaartige, Aktion von Volkswagen durchstreifte in den letzten Tagen Berlin. Eine der drei Aktionen sah zum Beispiel so aus, dass an der U-Bahn-Haltstelle Alexanderplatz direkt neben den Rolltreppen eine knallrote Rutsche installiert wurde, eben für alle, die es etwas schneller mögen. Der „Start-Bereich“ mit Beschleunigungsstreifen und „FAST LANE“ verziert und fertig war die Aktion. Wie im unten angehängten Video zu sehen, wurde die Aktion angenommen und mit einem Lächeln auf Benutzer-/Kunden(?)seite belohnt. Wieso ich das jetzt als „Tagesaktuelles“ poste und nicht als „Guerilla-Marketing“-Post? Relativ simpel: Ich sehe einfach vollkommen keinen Zusammenhang zwischen einer Werbebotschaft und den durchgeführten Aktionen. Ich sehe nicht mal ein VW-Logo oder eine Internetadresse, unter der man irgendwas damit erreichen möchte. Hätte über dem Post auf dem KlonBlog nicht „VW“ gestanden, wüsste ich bis jetzt nicht, dass das eine Aktion unseres Autobauers aus dem Norden wäre. Selbst beim googlen von „FAST LANE“ komme ich auf viele witzige Seiten, aber auf keine die auch nur entfernt etwas mit VW zu tun hat. Also für den Ansatz den Mitbürgern und Mitbürgerinnen den Tag mit einem Lächeln zu versüßen gibt’s 100 Punkte, für irgendeinen messbaren Erfolg für den finanziellen und zeitlichen Aufwand der Aktion 0 Punkte. |
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