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9
Aug
Kreatives Bewerbungsvideo: Der Webdesign-Rap
posted by Sascha Schnitzer

Bewerbungen sind auch Werbung – für die eigene Person und die angebotenen Dienstleistungen. Dementsprechend gilt es auch hier, durch Kreativität Aufmerksamkeit zu erregen. Der amerikanische Webdesigner Dave Berzack ist hierfür auf eine ganz besondere Idee gekommen: Er gestaltete sein Bewerbungsvideo als Hip-Hop-Musik-Video, in dem er seine Vorzüge rappt. Geschickt baut er die IT-Kürzel in seine Reime ein und bildet eine Message heraus: Ich möchte, dass SIE mehr Geld verdienen! Diese Werbebotschaft dürfte sicher bei dem ein oder anderen Personaler gut ankommen – vor allem bleibt sie aber im Gedächtnis hängen, und das ist schließlich sowohl für eine Bewerbung als auch für Werbung generell bereits die halbe Miete.


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20
Apr
1&1 als Running-Gag auf Youtube
posted by Jan Denia

Wer kennt ihn nicht, den 1&1-Spot mit Marcell Davis ? Seien wir mal ehrlich, eigentlich ist der Originalspot an sich schon ein Klassiker. Findige Youtube-Akrobaten haben sich es nun zur Aufgabe gemacht, eigene Versionen des Imagespots zu kreieren und ins Netz zu stellen. Der Süddeutschen zufolge reagiert 1&1 bisher äußerst gelassen auf diese Entwicklung. Zwar wird angemahnt, dass viele dieser Spots das Urheberrecht verletzten, doch reagiert das Unternehmen darauf äußert gelassen. Ganz im Gegenteil sagt der Zufriedenheits-Beauftragte von 1&1 sogar, dass sie sich darüber freuen, dass sich die Leute mit der Kampagne beschäftigen – es wird sogar überlegt das beste Fake-Video zu küren.

Jetzt heißt es warten, der nächste Werbefilm ist nämlich bereits im Kasten. In der Zwischenzeit vergnügen wir uns einfach mit den Fake-Videos, die zu Dutzenden auf Youtube zu finden sind.


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9
Apr
Sex sells: Großer Ansturm auf verspielten Dating-Service
posted by Sascha Schnitzer

Was verkauft sich gut? Videospiele. Was verkauft sich besser? Sex. Was läge also näher, als diese beiden Geschäftsbereiche gemeinsam zu bedienen? Dieser Gedanke führte vor kurzem zur Gründung des Online-Portals „GameCrush.com“.

Auf der Seite können sich interessierte Frauen aus aller Welt anmelden, um dort als „Play Date“ gelistet zu werden. Daraufhin können bedürftige Spieler die Damen für 10-minütige Zock-Sessions buchen. Zur Auswahl stehen diverse Online-Spiele auf der Seite selbst sowie der Xbox-Live-Service. Das kurze Vergnügen kostet jeweils 400 Credits, welche für $1 pro 60 Stück erhältlich sind – eine Spielsession schlägt also mit ca. 5€ zu Buche. Der Kunde kann sich dafür bei jedem Date entscheiden, ob es eher „flirty“ oder „dirty“ sein darf – in Hinsicht auf die Verbreitung von Webcams wohl kein unwesentlicher Faktor. Die käuflichen Gespielinnen erhalten pro Spiel $4, der Rest fließt an das Portal.

Direkt nach Eröffnung haben sich bereits über 1.000 verspielte Damen für den Service angemeldet. Der Ansturm auf das Angebot war derart unerwartet, dass weitere Anmeldungen während der Beta-Phase im Moment nicht möglich sind. Einsame Spielerherzen müssen also noch warten, bis die Server ihrem Druck gewachsen sind.

xbox-360-controller, by (e)Spry, Flickr

Bildquelle: by (e)Spry, Flickr


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17
Mrz
Das falsche Werbe-Umfeld vermeiden: Semantic Targeting
posted by Sascha Schnitzer

Wir haben uns bestimmt alle schon einmal darüber amüsiert: Fehlplatzierte Online-Anzeigen. Ob nun das Messer-Service neben einem Artikel über einen Messerstecher oder Bier-Reklame neben einem Artikel über Komasaufen – diese unfreiwilligen Missgeschicke sind dem Image des Werbenden eher abträglich. Das Problem sind natürlich rein Keyword-orientierte Werbesysteme.

Der britische Sprachwissenschaftler David Crystal hat sich dieses Problems angenommen. Er entwickelte das System des Semantic Targetings, das den Kontext der Keywords hinzuzieht, um eine thematische Übereinstimmung zu gewährleisten. Hierfür ordnete er den einzelnen Worten ihre unterschiedlichen Konnotationen zu, was sich als langwieriges Unterfangen erweisen sollte: Im Englischen hat jedes Wort durchschnittlich 2,4 Bedeutungen.

Die Programme iSense und Sitescreen erlauben somit eine einfachere Lokalisierung der idealen Werbefläche. Kunden könne z.B. bestimmen, dass ihre Werbung nicht im Umfeld eines bestimmten Begriffes auftauchen soll (z.B. „Messer“ und „Mord“). Inzwischen werden sie bereits in andere Sprachen übertragen, was angesichts des enormen Umfangs allein im Deutschen schon zwei Jahre in Anspruch nahm.

davidcrystal, by Maggie Hannan, Flickr

Quelle: http://www.zeit.de/digital/internet/2010-03/semantic-targeting-david-crystal


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6
Mrz
“Happiness Machine” – Coca Colas total verrückter Coke-Automat
posted by Jessica Mueller

Eigentlich gibt es bei Cola-Automaten ja eher selten Überraschungen. Geld rein – Getränk raus. Aber manchmal bekommt man auch mehr als eine kühle Coke – jedenfalls wenn man es mit der Coca-Cola “Happiness Machine” zu tun bekommt. Da gibt es zum Softdrink auch mal ein paar Blumen, eine Pizza oder sogar ein amerikanisches Riesensandwich! Eine Werbeagentur für interaktives Marketing stellte den etwas anderen Cola-Automaten in der St.John’s University auf und hielt die überraschten Reaktionen der Studenten auf Video fest um daraus einen Werbeclip für YouTube zu basteln. Ungläubige Studenten vor einem abgedrehten Coca-Cola-Automaten – eine echt witzige Idee für eine virale Marketingkampagne. Die Studenten auf dem Campus waren jedenfalls absolut happy! Aber sehen Sie selbst:


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5
Mrz
Neue provokante Anti-Aids-Kampagne sorgt bereits für Diskussionen
posted by Margarete Diertz

Am 16. Februar startete die neue Anti-Aids-Kampagne der  Michael Stich Stiftung. Witzig inszenierte Kondom-Plakate zählen dabei zu bekannte Aufklärungskampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Und auch für die nächste Kampagne gibt es Plakationen, die für die Immunschwächekrankheit werben sollen um das Thema HIV zu sensibilisieren.

Die aktuelle Werbekampagne könnte für eine Menge Diskussionsstoff sorgen, denn die Motive auf den Plakaten sind teilweise etwas ungewöhnlich und könnten eine falsche Botschaft an die Öffentlichkeit senden. Beispielmotive hierfür sind ein Paar, das Sex auf einem Friedhof hat oder ein Liebespaar in der Leichenhalle. Gleichzeitig wird mit äußerst provokanten Texten wie “Ungeschützte Liebe hält für die Ewigkeit“ oder “Deine erste Liebe kann die letzte sein” auf das Thema aufmerksam gemacht.

Auch Michael Stich weiß, dass es Menschen geben wird, die sich an den Motiven stören werden, doch der Ex-Tennisprofi steht ganz bewusst hinter seiner Werbestrategie, die klar machen soll das Aids nicht harmlos ist. Die neue Anti-Aids-Kampagne hat sich nicht umsonst für das Thema “Sexualität und Tod“ entschieden, welches aufzeigen soll, dass jeder der sich nicht schützt in der Leichenhalle landen könnte. Besonders Jugendlichen möchte Michael Stich vor Augen führen, zu welchen drastischen Folgen ungeschützter Geschlechtsverkehr führen kann.

Der passende Werbespot der Michael Stich Stiftung setzt ebenso auf eine Provokation, die sich als Werbeträger in den Köpfen der Menschen festsetzten soll. Wenn jedoch die umstrittene aussage- und schlagkräftige Werbeaktion von Stich durch derartige  Provokationen Millionen Menschen positiv erreichen und beeinflussen kann, dann sollte man negativen Meinungen gegenüber der Werbeidee Unbedeutung schenken.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Neue-Aidskampagne-Stich-_arid,2069358_regid,2_puid,2_pageid,4293.html


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25
Feb
Der Erfolg von viralen Videos: Die zehn besten im Überblick
posted by Margarete Diertz

Viral-Werbespots mit tanzenden Babys, nackten Tatsachen im Büro oder krassen Auto-Stunts verbreiten sich meistens innerhalb kürzester Zeit im Netzt. Besonders auf der Plattform YouTube finden sich derartige Clips, die uns zum Lachen, staunen oder erschrecken bringen.

Ein guter viraler Werbespot spricht den Menschen emotional an und bietet ihm eine besondere Art der Unterhaltung. Viele YouTube Videos schaffen es in kurzer Zeit an Popularität zu gewinnen und in wenigen Monaten bereits Aufrufe in zweifacher Millionenhöhe zu erreichen. Der Vorteil für die Wirtschaft: Produktaufwand und Sendegebühren fallen bei derartigen viralen Videos besonders gering aus, weil mit einem geringen Budget schnell viele potenzielle Neukunden dazugewonnen werden können. Einen gut gemachten viralen Werbespot kann man bereits auf den ersten Blick erkennen. Szenen mit lustigen, beeindruckenden oder skurrilen Aktionen kennzeichnen ihn, dabei wird der Produktname bis zum Schluss verschwiegen. Das Geheimnis dieser erfolgreichen Werbestrategie liegt darin, eine dezente Werbung für eine bestimmte Marke zu gestalten, denn nicht derjenige der dick aufträgt bekommt die meiste Aufmerksamkeit, vielmehr verbreiten sich schlichtere aber originelle Werbeideen rapider.

Die zehn erfolgreichsten Viral-Werbespots auf YouTube hat Chip.de in einer Fotostrecke zusammengefasst. Wenn Sie also sehen möchten, welche Kriterien für einen guten Spot erfüllt sein müssen, dann schauen Sie sich doch die zehn Clips bei Youtube selbst mal an. Wer es auf Platz 1 geschafft hat, sehen Sie hier, wirklich gelungenes Video

Quelle: http://www.chip.de/news/Virales-Marketing-Die-erfolgreichsten-Clips-im-Netz_41610094.html


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11
Feb
Obi ruft zur Mitmachaktion für Radiospot auf
posted by Margarete Diertz

Die Baumarktkette Obi ist für ausgefallene Werbespots bereits bekannt. Jeder kennt den Werbeclip, in dem tanzende Obi-Mitarbeiter, passend zur Melodie vom Queen-Song “We will rock you“ trällern und damit versuchen die Produkte an den Mann zu bringen.

Neuerdings haben sich die kreativen Köpfe der Baumarktkette etwas ganz besonderes einfallen lassen, beziehungsweise sollen sich ihre Kunden etwas einfallen lassen, denn für einen neuen Radiospot sind jetzt ausschließlich diese gefragt. Auf der Obi-Website, kann man seit dem 14. Januar einen eigenen Werbetext für den Radiospot entwerfen. Die sogenannte “Radiospot Werkstatt” bietet hierfür das nötige Werkzeug, bestehend aus verschiedenen Begriffen, die zu einem Text zusammengesetzt werden müssen. Damit der fertige Werbetext nicht allzu eintönig klingt, können Geräusche von Bohrmaschine, Säge oder Feile mit eingebaut werden, die später im Hintergrund erklingen.

Auf der Obi-Seite können Besucher 3 Wochen lang die verschiedenen Kreationen bewerten, um später den Gewinner zu krönen. Die gelungensten kreativen Ergebnisse werden mit einem Gutschein für den Baumarkt belohnt, der Gewinner-Text wird sogar im Radio on air gehen. Eine witzige Werbeidee, die jedoch die Frage aufwirft, ob den Textern des Baumarktes die eigenen Ideen ausgegangen sind.


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5
Feb
Österreich empört mit peinlichem Werbespot
posted by Margarete Diertz

Ein peinlicher Werbespot des österreichischen Verteidigungsministeriums sorgte während der Woche, in der die Afghanistan-Konferenz stattfand für Empörung. Unter dem SloganKommt zum Bundesheer, da könnt ihr Panzer fahren“, wurde der peinliche Spot, wessen Idee von der ukrainischen Armee geklaut wurde gedreht.

Der PR-Clip zeigt einen glatzköpfigen Proleten, der mit vier jungen Mädels im Arm, lässig an seinem sportlichen Audi lehnt und die jungen Hühner gerade zu einer coolen Spritztour einlädt. Plötzlich taucht aus einem staubigen Nebel ein Panzer auf, der mit rasender Geschwindigkeit auf die fünf zukommt. Ein junger Soldat springt aus dem Kriegsfahrzeug heraus und lädt die vier flotten Damen zum Mitfahren ein. Die Mädels können ihr Glück nicht fassen und laufen kreischend dem Panzer, der sich gerade wieder entfernt hinterher. Wütend ruft der coole Macho den kessen Mietzen noch nach, woraufhin ihm eine davon, während sie davonläuft eine Abfuhr erteilt.

Johann Millonig, Experte für Heeresmarketing, findet selbst den Clip so deppert, dass er schon wieder genial sei. Die Reaktionen im Internet lösen bei der misslungenen Werbeidee alles andere als Begeisterung aus, die meisten zeigten sich empört über den Katastrophen-Clip. Dass der österreichische Politiker einen derartig beschämenden Spot herausbringt ist das eine, dass er aber nachdem sich immer mehr über den Clip lustig gemacht haben, den Werbefilm entfernen ließ, zeigt das er nicht zu seiner erfolglosen Werbemasche steht.

Da wird sich das österreichische Verteidigungsministerium wohl für den nächsten Spot eine andere Methode zum Werben überlegen müssen, denn die günstigste Variante ist nicht immer gleichzeitig die beste und kann schnell in einer Blamage enden.

Quelle: http://meedia.de/nc/details-topstory/article/peinlicher-panzer-spot-der-sterreicher_100025920.html


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20
Jan
Sixt macht auf gut Wetter!
posted by Jessica Mueller

Die Top Ten der Schlechtwetter-Städte werden nicht etwa von einer englischen Stadt angeführt, sondern von einer deutschen. Sieben der zehn regenreichsten Städte liegen laut einer EU-Studie (2004) zwar in Großbritannien, der Spitzenreiter mit 266 Regentagen und somit die regenreichste Stadt Europas ist aber Halle an der Saale. Kein Wunder, dass Cabrios hier eher Mangelware sind und nicht gerade zu den Verkaufsschlagern gehören.

Zusammen mit der Werbeagentur Jung von Matt setzte der Autovermieter Sixt auf virales Marketing und so tauchte bei YouTube eine “Dokumentation” über den ehemaligen NVA-Soldaten Sandro Wolf auf, der über Halle gut Wetter macht. Laut diesem Video nahm Sixt das Wetter 2009 deshalb selbst in die Hand und ließ kurzerhand den Flieger starten, um die Wolken in Luft aufzulösen und so für das richtige Cabrio-Wetter zu sorgen. Oder wie Sandro Wolf so schön sagt:  “zu gewährleisten, dass ein bestimmter Automobiltyp bewegt werden kann, ohne dass der Fahrer in der Fahrgastzelle von bestimmten Regen- oder Nasselementen in seinem Fahrspaß beeinträchtigt wird.”  In seinem Kampfjet geht er den Wolken mit Silberjodid-Raketen an den Kragen und klärt die Zuschauer über die Nadelstichtechnik auf. Regenwolken wegschießen – geht das überhaupt? Mit Hilfe von Silberiodid kann das Wetter tatsächlich künstlich verändert werden. Die Chemikalie bringt Wolken zum frühzeitigen Abregnen und hilft bei der Hagelabwehr. Und wenn Wetter-Retter Sandro Wolf bekundet, er habe „im Auftrag eines westlichen Automobil-Verleihdienstes Halle an der Saale vom Regen befreit“, dann muss man ihm einfach glauben. Sympathische und witzige Werbung von Sixt voller Ost-West-Charme….

Quellen: http://www.sixtblog.de/allgemein/sixt-schiesst-die-wolken-weg/
http://www.auto.de/blog/

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