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9
Aug |
Kreatives Bewerbungsvideo: Der Webdesign-Rap posted by Sascha Schnitzer |
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Bewerbungen sind auch Werbung – für die eigene Person und die angebotenen Dienstleistungen. Dementsprechend gilt es auch hier, durch Kreativität Aufmerksamkeit zu erregen. Der amerikanische Webdesigner Dave Berzack ist hierfür auf eine ganz besondere Idee gekommen: Er gestaltete sein Bewerbungsvideo als Hip-Hop-Musik-Video, in dem er seine Vorzüge rappt. Geschickt baut er die IT-Kürzel in seine Reime ein und bildet eine Message heraus: Ich möchte, dass SIE mehr Geld verdienen! Diese Werbebotschaft dürfte sicher bei dem ein oder anderen Personaler gut ankommen – vor allem bleibt sie aber im Gedächtnis hängen, und das ist schließlich sowohl für eine Bewerbung als auch für Werbung generell bereits die halbe Miete. |
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18
Jun |
Produkte mit Kultfaktor: Der Wurzlsepp-Hut posted by Jan Denia |
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Das Oktoberfest steht vor der Tür. So unscheinbar diese Meldung auch ist, so sehr spaltet Sie nun die Leserschaft. Die eine Seite wird mich jetzt für vollkommen verrückt erklären, schließlich eröffnet das 177. Münchner Oktoberfest erst in rund drei Monaten. Alle anderen sitzen nun kopfnickend da und wissen genau worauf ich hinausmöchte. Hat man als Besucher noch Zeit sich auf dieses internationale Großevent vorzubereiten ist es für Werbe- und Marketingleute nun allerhöchste Zeit sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Wer im Getümmel und Gedränge der Werbemittel nicht mit wehenden Fahnen untergehen will muss sich etwas einfallen lassen. Wem dazu die Zeit fehlt den kann ich beruhigen: Wir haben uns für Sie wieder etwas ausgedacht, dass auf jeden Fall die Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen und Ihre Werbemittel lenkt. Wie auch Sie wissen wir, dass man das Rad nicht stets neu erfinden muss: Der Wurzelsepp-Hut. Seit jeher nicht vom Oktoberfest wegzudenken exisitert er seit Äonen im tristen Almhirtengrau vor sich hin. Wir bringen mit unseren Varianten des Wurzelsepp-Hutes nun neues Leben in das angestaubte Image der traditionell bayrischen Kopfbedeckung! In den Farben weiß, schwarz, rosa, orange, dunkelrot, braun, blau und apfelgrün befindet sich dieser Artikel nun neu in unserem Werbeartikelsortiment. Die Individualisierungsmöglichkeit dieses retro-Trendartikels besteht in der Aufbringung eines 4-farbig bedruckbaren Patches. Zum Einen genießt der Hut aus der Cultstyles-Schmiede durch seine extravagante Farbgebung einen hohen Aufmerksamkeitswert, zum Andern ist er ein hochwertiges, handgearbeitetes Produkt, dass sich sein „made in Germany“ reichlich verdient hat. Bei kleineren Stückzahlen lässt sich das Produkt daher gut für Promotion-Teams nutzen oder als Kundengeschenk für wichtige Geschäftspartner. Ab einer höheren Stückzahl, wie üblich, relativiert sich der Preis und der Verteilung an die Massen steht nichts im Wege. Per Klick auf das Produktfoto gelangen Sie direkt in unseren B2B Online Shop, wo Sie uns kostenlos und unverbindlich gerne eine Anfrage stellen können. Hier stehen wir Ihnen auch jederzeit gerne für Ihre Fragen zur Verfügung. |
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17
Mai |
Guerilla-Marketing: SIXT WiFi-Aktion posted by Jan Denia |
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Den ersten Beitrag der neuen „Guerilla-Marketing“-Rubrik widme ich den kreativen Köpfen von Jung von Matt, die sich für SIXT etwas ganz besonderes haben einfallen lassen. Die Fragestellung dieser Aktion stand fest, „Wo findet sich die größte Zielgruppe für Mietwagen?“ – genau so schnell wie die Frage aufkam war auch die Antwort bereits geklärt: „An Flughäfen!“. Klingt logisch, ist es auch. Nur was machen? Flughäfen, allgemein Orte an denen es nur so von Kauf- und Werbereizen wimmelt. Um dieser patentierten Reizüberflutung zu entgehen hat SIXT nun kostenlose WiFi-Netze an den Flughäfen installiert und bereits das Netz an sich mit einer Werbebotschaft ausgestattet. Nach dem Einloggen in die WiFi-Netze namens „Fahren statt surfen“, „Das SIXT-Flughafenspecial“ und so weiter gelang man zu allererst auf eine von SIXT erstellte Homepage inklusive Werbebanner – so führte kein Weg an der Botschaft vorbei. Raffiniert gemacht, unten gibt’s das Video dazu! |
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4
Mai |
Großes Marketing für geringen Leistungszuwachs: Shell FuelSave posted by Sascha Schnitzer |
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Normalerweise versuche ich es ja zu vermeiden, mich montags zu Stoßzeiten an die Tankstellen zu begeben, zumal die nächste Tankstelle zu den günstigsten im Umfeld gehört und somit ständig gut besucht ist. Aber wenn man auf dem Weg zur Arbeit feststellt, dass es nun mal nicht anders reichen wird, dann muss man wohl oder übel in die saure Tankstelle beißen. Wie zu befürchten stand, war der Andrang bei der Billig-Tankstelle groß – so dass ich mich entschloss, zur Shell-Tankstelle 500 Meter weiter zu fahren, wo dementsprechend weniger los ist. Überraschenderweise war aber auch hier der Andrang größer als sonst. Warum? Der durchschnittliche deutsche Pfennigfuchser, der, im Glauben ordentlich zu sparen, für einen wenige Cent günstigeren Benzinpreis auch den einen oder anderen Kilometer in Kauf nimmt, ist offenbar vom neuen FuelSave-Benzin, das an den entsprechenden Tankstellen die „normalen“ Kraftstoffe ersetzt hat, schwer begeistert. Schließlich spart man bis zu einem Liter, wie man auch auf den vielen an der Tankstelle aufgehängten Werbebannern und -fähnchen nachlesen kann! Doch schauen wir mal genauer hin: Die Ersparnis von einem Liter bezieht sich natürlich nicht auf den Verbrauch auf 100 Kilometer, wie manch ein Schnellentschlossener vielleicht vermuten mag, sondern auf eine Tankfüllung, die mit einem Durchschnitt von 50 Litern veranschlagt wird. Macht also eine effektive Leistungssteigerung von 2% – oder, um diese scheinbar für manche noch beeindruckende Zahl in Relation zur bisherigen Leistung zu setzen, einen Vergleichswert von 102% zum „normalen“ Sprit. Dabei handelt es sich dann allerdings auch um den Maximalwert, denn schließlich darf man das Marketing-Zauberwort „bis zu“ nicht außer Acht lassen. Dennoch nimmt Shell diesen minimalen Leistungszuwachs zum Anlass für eine weitläufige Werbekampagne mit Flyern, TV-Spots, Bannern, etc. Und scheinbar funktioniert’s – der Sparwahn in Deutschland ist vor allem bei der Deutschen Liebling, dem Auto, inzwischen derart ausgeprägt, dass selbst geringste „Rabatte“ großen Erfolg zeigen. Wie lang der Glaube an die Mehrleistung anhält, bleibt allerdings abzuwarten.
Bildquelle: by didbygraham, Flickr |
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3
Mai |
42 Sekunden voller Testosteron mit Heineken posted by Jan Denia |
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Heineken beweist einmal mehr, wieso sie sich zu einer Kultmarke in Sachen Bier entwickelt haben. Über den Geschmack lässt sich bekanntermaßen ja immer noch am besten streiten, doch darum geht es hier garnicht. Viel mehr fiel mir bei meiner Reise durch das Web ein neuer Werbespot von Heineken auf, der, ganz im Stile des derzeitigen Fernsehprogramms, eine Castingshow mit dem Titel „Men with talent“ zeigt. Wie der Titel gerade dieser schon sagt geht es hierbei um reine Männerdisziplinen, so schovinistisch das auch sein mag – es wirkt. Die dargestellten Disziplinen sind zum Beispiel das Jonglieren von vollen Biergläser (natürlich ohne, dass ein Tropfen daneben geht) oder das schnell öffnen von Heinekenflaschen auf Rollschuhen. Aber sehen Sie selbst: |
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28
Apr |
Wie wenn es Apple nicht schon gut genug gehen würde… posted by Jan Denia |
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… hat nun zu allem Überfluss der Starpianist Lang Lang auch noch weiter für Promotion des neuen Apple iPads gesorgt. Bei einem Konzert in San Francisco kam er nach den eindeutigen bitten der Zuschauer um eine Zugabe zurück auf die Bühne und gab den „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow zum Besten. Zu allem Erstaunen saß nicht jeder Ton und auch die Qualität der Zugabe war nicht wie von Lang Lang gewohnt. Dem Publikum gefiel es trotzdem, was durchaus daran liegen könnte, dass er die Zugabe mit dem App “Magic Piano” auf seinem iPad spielte. Ob Apple da irgendwo seine Finger mit im Spiel hatte ist nicht bekannt, Fakt ist nur (einmal wieder) Apple könnte sich keine bessere Werbung wünschen. |
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23
Apr |
Mentos wirbt mit Urinstinkten posted by Jan Denia |
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Angelehnt an den Hollywood-Klassiker „Basic Instinct“ mit Sharon Stone hat die Agenbut BBH aus London nun eine neue Werbekampagne für die Kaubonbonmarke Mentos entwickelt. In dem Spot handelt es von einem angehenden Geheimagenten, der noch letzte Prüfung bestehen muss. Anfangs muss er „lediglich“ in der Wüste seinen Durst bekämpfen, indem er nicht zu der Erfrischung greift. Stilistisch dramatischer wird es in der, an die Stuhlszene mit Sharon Stone erinnernde Situation aus Basic Instinct, zweiten Prüfung. Hier muss der Prüfling einer hocherotischen Frau den Blick verweigen beziehungsweise standhalten. Die letzte Aufgabe kann er jedoch nicht meistern: Ein Mentos-Dragee unzerkaut in seinem Mund behalten. Letztendlich schließt der Spot und suggeriert das Versagen des Prüflings während ein mentoskauender Verkehrspolizist gezeigt wird. |
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21
Apr |
Zeitnahes Marketing: Sixt wirbt mit viel Asche posted by Jan Denia |
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Wie man es von Sixt ja schon gewohnt ist, reagieren sie auch dieses Mal wieder prompt auf aktuelle Ereignisse des Weltgeschehens in ihren Marketingbotschaften. Zuletzt bei der Dienstwagen-Affäre um Ulla Schmidt und den Pilotenstreik der Lufthansa wurde nun der Vulkanausbruch auf Island als Basis einer neuen Marketingkampagne. Als neuer Slogan prangert nun „Gehen Sie nicht in die Luft wegen so viel Asche! Mieten Sie für weniger bei Sixt“ über dem CD-gefärbten Bild eines aschespuckenden Vulkans. Nicht nur auf Deutschland beschränkt wird diese Werbung in weiteren Teilen Europas eingesetzt. In England zum Beispiel wirbt Sixt mit „There’s no need for big eruptions! Why get stressed? Rent from Sixt instead.” Na dann mal wieder Glückwunsch Sixt, spontan und witzig reagiert! Ihr habt es einfach drauf… Respekt!
![]() Bildquelle: Ork, by horizont.net |
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19
Apr |
Fan-Werbung: Wenn das Produkt begeistert, aber das Marketing nicht posted by Sascha Schnitzer |
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Für ein Unternehmen ist es natürlich äußerst schmeichelhaft, wenn das eigene Produkt so sehr überzeugt, dass sich die Fan-Gemeinde dazu verpflichtet fühlt, es eigenständig zu bewerben. Für die Marketing-Abteilung hingegen ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn solche Hobby-Spots mehr Aufmerksamkeit erregen, als die eigenen. So ist zum Beispiel der Amateur-Werbespot von Heiko Thies, in dem er dem Zuschauer das palm OS schmackhaft machen möchte, wesentlich ansprechender, als Palms surreale Versuche, eine mühelose Bedienung zu suggerieren. Hier die beiden Werbespots im direkten Vergleich. Palms Werbespot mit der kanadischen Schauspielerin Tamara Hope mutet mit chilliger Musik und inhaltsloser Lebensphilosophie fast schon dadaistisch an. Das projizierte Image von Eleganz und Positivität wird dadurch so sehr verzerrt, dass man sich nicht sicher sein kann, ob noch irgendwo ein ironischer Twist lauert. Der Fan-Werbespot punktet im Gegenzug vor allem mit seiner bildlichen Metapher und griffigen Slogans. Trotz Wackelkamera schafft Thies es, durch die dezent gewählte Farbtemperatur einen Hauch von Eleganz zu transportieren. Einmal mehr ist dies der Beweis, dass es kein großes Budget braucht, um gediegene Werbung zu produzieren. |
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16
Apr |
Werbung, die nach hinten losgehen kann: Wenn man den Kunden zum Affen macht posted by Sascha Schnitzer |
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Der PC wird für viele immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Um aber auch solch technophobe Nutzer als Kunden zu gewinnen, versucht Grafikkarten-Hersteller ATI nun, mit einem Werbespot zu vermitteln, wie einfach ein solcher Zubehörteile-Einbau doch sein kann. Zwar sind Tiere meist gute Werbeträger, aber wenn man sie bewusst als exemplarisches Beispiel der Dummheit auswählt und sie anschließend dennoch mit dem Kunden gleichstellt, dann ist das doch eher ein Griff in die Keramikschüssel. Doch nicht nur wird der Kunde als dumm hingestellt – nein, er wird auch noch für dumm verkauft. Dass der Produktionsvorgang nicht ohne Tricks abgelaufen sein wird, kann sich jeder Medienschaffende denken. Aber auch aufmerksame Kunden werden schnell auf den Trichter kommen, dass nicht einmal das ach so clevere Äffchen mit PCI-Slots etwas anzufangen weiß. Rätselfrage: Entdecken sie den Fehler in den folgenden zwei Bildern?
Merke: Der CGI-Abteilung immer einen Referenz-Affen zukommen lassen. Es findet sich stets eine Verwendung für ihn. |
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