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Cultstyles | Link
22
Aug
Carlton Draught wirbt in Zeitlupe
posted by Jan Denia

Das scheint das Wochenende der unbekannten Marken zu werden, zumindest wenn es um mich geht. Hier habe ich nun eine Kampagne einer amerikanischen (?) Biersorte gefunden, die auf erfrischen andere Weise auf ihr Produkt aufmerksam machen möchte.

Nicht, dass es etwas Revolutionäres wäre einen Spot in Slow Motion auszustrahlen, doch hat er irgendwie etwas: Zum einen schöne Bilder, da ich finde, dass flüssige Massen in Zeitlupe einfach super aussehen und zum anderen verfolgt diesen Clip eine gute Portion Selbstironie, welche ihn herrlich sympathisch macht.

Ich will gar nicht zu viel erzählen, lustig ist er nämlich auch, irgendwie. Ach, und ein Tipp, hören Sie mal auf den „Liedtext“ :-)


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3
Aug
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik
posted by Jan Denia

Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken.

Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt.

„Hart, Härter, Hirter“

Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt.

„Bowtime – Hard Earned“

Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s:

„Heineken – The Tube“

Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet.

So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers.


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2
Aug
Aus Raider wird jetzt Twix – sonst ändert sicht nichts (1991)
posted by Jan Denia

Na das waren noch Zeiten als Twix noch Raider hieß. Heutzutage kein Begriff mehr erinnern sich zumindest noch alle heute mindestens über 25-Jährigen an das „Damals“. Was im Endeffekt die Mars Inc. tatsächlich dazu bewegte den Riegel umzubennen wird wohl ein Gehemnis bleiben, doch sicher ist, dass eine groß angelegte Marketingkampagne zu dem Thema gestartet wurde.

Dass Raider bzw. Twix keinen großen Imageschaden zu erleiden hatte ist bekannt, viel eher ist zu erwarten, dass der selbstgeschaffene Grund für diese Kampagne zum einen die Bekanntheit und zum andern die Beliebtheit des Schoko-Karamel-Riegels gesteigert hat.


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19
Jul
Kaum steh‘ ich hier und singe (1989)
posted by Jan Denia

Eigentlich ist mit der Überschrift schon alles gesagt, alle wissen was gemeint ist und ich könnte den Post hier auch abrupt enden lassen ohne, dass ich jemanden mit zu wenigen Informationen zurücklassen würde. So bin ich aber nicht, deswegen sag ich noch ein wenig was dazu.

Ich kann mir nicht helfen, aber selbst für das Jahr 1989 war das irgendwie ziemlich trashig. Ok, vielleicht darf ich mir kein Urteil erlauben, 1989 war kurz nachdem ich aufgehört habe Hemd und Hose am Stück zu tragen aber dennoch, das war doch hoffentlich nicht die allgemeine Mode in den Ausläufern der 80er? Zu Gute kommt der Werbung jedoch, dass das Lied irgendeinen sonderbaren Ohrwurm-Charakter hat und damit wahrscheinlich mit das meist umgedichtete Werbelied ist, das mir bislang vor die Füße lief…

Hier als der Ültje-Spot von 1989:


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16
Jul
Mr. T beschützt MasterCard-Kunden
posted by Jan Denia

MasterCard hat schon lange nichts mehr von sich hören lassen, oder vielleicht habe ich nicht richtig zugehört, will ja nicht immer die Schuld auf andere schieben. Doch kann man oft bis so gut wie immer davon ausgehen, dass wenn etwas von MasterCard kommt es auf jeden Fall wert ist gesehen zu werden. So auch der aktuelle Spot, den ich mal spontan zu meiner Werbung der Woche gekürt habe. Nicht nur weil ich totaler Fan von Mr. T bin und er einer meiner Helden der Kindheit war sondern auch weil die Symbolik so unheimlich erdrückend gut herüber gebracht wird.

MasterCard wirbt dafür, dass sie immer an der Seite ihrer Kunden sind und nicht im Stich lassen. Wer könnte da besser als „Symbol“ wirken als Mr. T – Ausdruck von Stärke und Sicherheit. Und bevor ich jetzt noch anfange irgendwie ins Schwärmen zu geraten, hier einfach der Spot:


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12
Jul
RAMA macht das Frühstück gut (70er Jahre)
posted by Jan Denia

Ich kann es nur immer wieder betonen, gesungene Werbeslogans sind einfach das was der heutigen Werbung eindeutig fehlt. Heute allbekante war auch Rama damals schon ein bekannter Brotaufstrich. Erst später begann Unilever die Diversifikation der Marke hin zu brat- und backgeeigneten Varianten, auch wenn ich mir sicher bin, dass, um sie dafür einzusetzen, nicht notwendigerweise Werbung oder weitere Produktvariationen notwendig gewesen wären.

Hier der Spot von damals, aus einer lang vergangenen Zeit…


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11
Jul
Bud Light übertreibt maßlos
posted by Jan Denia

…und das ist auch gut so, sonst hätte ich diese Woche nichts gescheites für meine „lustige Werbung“-Rubrik gehabt ;-)

Ausgezeichnet, im buchstäblichen Sinne, sind diese vier Spots auf alle Fälle. In Cannes mit einem Löwen belohnt lohnen sie sich auf jeden Fall einer oder mehrerer Blicke. Die jeweils 30 Sekunden langen Spots verlaufen jeder nach dem selben Prinzip: Situation 1  ist ein schwächlicher Auftritt, Einblendung „TOO LIGHT“. Situation 2 läuft die erste ab, nur diesmal stark übertrieben, woraufhin ein „TOO HEAVY“ auf dem Bildschirm prangert. Wie man sich denken kann wird damit abgeschlossen, dass Bud Light weder too light noch too heavy ist.

Einer der vier wirklich gelungenen Spots finden Sie untenan, den Rest hier in meiner Quelle.


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9
Jul
Samsung zeigt uns die Welt in 3D
posted by Jan Denia

Irgendwie finde ich diesen derzeitigen Wahn nach 3D ziemlich skurril. Die ganze Welt ist sozusagen „3D“, aber lieber schaut man sich die Natur im Kino in 3D an, als einfach mal in die Natur zu fahren und sie sich dort anzuschauen. Wie auch immer, meine eigene Meinung ist eh nicht so wichtig, viel wichtiger ist, dass Samsung eine beeindruckende Kampagne gefahren hat, die sich sehen lassen kann.

An unüblichen Orten wurden unüblicherweise die neuen LED-TVs von Samsung aufgebaut, samt 3D-Effekt natürlich, die dann unübliche Situationen an üblichen Orten zeigten. Darunter fällt zum Beispiel eine monströs große Katze über den Dächern der Stadt oder ein Wahl in einem kleinen See.

Untenan finden Sie den aufwendig produzierten Clip, zudem das Making-Of, welches die ganze Show etwas entzaubert.

Der Clip

Das Making-Of

(Quelle)


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7
Jul
Skurrile Werbung aus aller Welt: Japan
posted by Jan Denia

Wer nun eine weitere Folge der Rubrik MisMarketing erwartet hat den muss ich leider vertrösten, noch immer könnte ich lediglich Altes aufwärmen oder mich (wieder) über Frau Müller-Hohenstein vom ZDF lustig machen, die die österreichische Flagge mit dem Berliner Wappen verwechselte und sich daraufhin auch noch derart ungeschickt entschuldigte, so dass sich alle Berliner auf den Schlips getreten fühlen müssen. Aber nein, danach ist mir heute nicht. Vielleicht kann sie ja einfach nichts dafür, wahrscheinlich ist jedoch, dass das ihr letzter Auftritt bei einer Fußballgroßveranstaltung war.

Da ich ja nun etwas Platz habe nutze ich diesen einfach mal dazu Skurriles aus aller Welt zu posten. Heute ist Japan dran. Dass die Leute im fernen, fernen, fernen Osten etwas anders ticken ist ja bereits bekannt, aber sowas hätte ich wirklich nicht erwartet. Zwei Spots habe ich unten angehängt, bei einem geht es um eine Fertigsuppe und Gastauftritten eines Käse- und eines Pfeffer-Aliens, das andere wirbt für… ach schauen Sie selbst, sonst ist der Gag weg :-)

Spot 1: Der Waldbrand

Spot 2: Die Fertigsuppe


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5
Jul
Ich mag dich – CARO Landkaffe (80er Jahre)
posted by Jan Denia

Wir spulen knapp 30 Jahre zurück, schalten den Fernseher an und hören Volker Lechtenbrink singen. Das kann nur eines heißen: wir sind in der ZDF Hitparade bei Dieter Thomas Heck… ok, fast. Ich weiß nun nicht welched Lied bekannter ist, jedoch hat Volker Lechtenbrink sein eigenes Lied „Ich mag dich“ als Werbelied für CARO Landkaffe umgedichtet. Spätestens beim ansehen des Videos erinnert sich jeder an das Lied und die dazupassende sehr naturell gehaltene Werbung.

Mittlerweile existiert diese Rubrik seit zehn Wochen, doch ist das hier die erste lang vergangene Werbung bei der ich finde, dass sie auch heute noch so ausgestrahlt werden könnte. Irgendwie zeitlos.


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