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3
Aug
Bierwerbung – Von „Sex Sells“ bis hin zu purer Theatralik
posted by Jan Denia

Wie es der Zufall so will fielen mir heute drei aktuelle Bier-Reklame-Spots in die Hände, die ich allesamt äußerst gelungen finde. Jede hat ihre eigene Botschaft, jede ihre Zielgruppe und doch vermarkten alle irgendwo das selbe Produkt. Ich für meinen Teil finde das äußerst spannend. Bei den drei behandelten Biermarken geht es im ersten Spot um „Hirter“, im Zweiten um „Strongbow“ und im letzten (mal wieder) um „Heineken.

Sehen wir davon ab, dass mir „Hirter“ als Biermarke absolut nichts sagt sind die andern beiden – zumindest in meiner kleinen, beschaulichen Welt – Kultmarken, wo sich ja bekanntlich bestens über Geschmack streiten lässt.

„Hart, Härter, Hirter“

Der erste Vertreter kommt mit einer interessanten „sex sells“-Mischung daher. Der Versuch der Darstellung einer Alltagssituation schlägt zumindest was meinen Alltag angeht leider fehl doch erfreue ich mich an dem Gedanken und das reicht ja schon. Wir haben hier also zwei Endzwanziger mit klarem Motiv, dazu kommt `ne Flasche Hirter und der Abend ist perfekt.

„Bowtime – Hard Earned“

Hier ist alles irgendwie ein wenig anders. Ok, ich untertreibe maßlos, ich geb’s zu. Der Werbespot der Marke Bowtime setzt vollkommen auf Theatralik, große Szenarien und „Ehre“. Alles findet in einer großen Halle, gefüllt mit Hunderten, statt, in der drei ihrer Zunft für deren besondere Leistung geehrt werden. Man erkennt schnell, dass es sich bei allen Anwesenden um maßgeblich beteiligte an der Bierproduktion handelt. Kernaussage des Spots ist, wie ich es verstehe, einfach das große Ganze, die Zusammengehörigkeit, der Respekt vor dem Bier, die Ehre es brauen zu dürfen und die Erzeugung eines Dankbarkeitsgefühl ein derartiges Produkt kaufen zu dürfen. Nette Idee, ich mag’s:

„Heineken – The Tube“

Heineken mal wieder. Kaum jemand versteht die Männerwelt so gut, wie sie. Erst das „Men with Talents“, dann der begehbare Kühlschrank, kurz darauf der gehende Kühlschrank und jetzt die „Bier-Tube“. Letzteres ist ein System aus Druckluftkanälen, die die Dose Bier an jeden Ort transportieren, wo Mann sie gerade brauch. Ob im Wohnzimmer, im Schlaf-, Badezimmer oder am Grill im Garten. Klare Produktwerbung findet, wie auch bei den anderen Spots, nicht statt. Viel mehr wirbt auch dieser Spot mit Emotionen. Die Gemeinschaft beim Biertrinken und die Sympathie der Marke. Im Endeffekt entscheidet ja nur selten der Geschmack sondern das, was man damit verbindet.

So, das waren nun drei Spots zu drei Marken des „eigentlich“ selben Produkts, die kaum unterschiedlicher sein konnten und trotzdem, für ihren Zweck, das erfüllen, was erfüllt werden soll – und zwar die Transferierung eines Images, einer Marke, eines Gefühls beim Trinken des Biers.


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12
Jul
RAMA macht das Frühstück gut (70er Jahre)
posted by Jan Denia

Ich kann es nur immer wieder betonen, gesungene Werbeslogans sind einfach das was der heutigen Werbung eindeutig fehlt. Heute allbekante war auch Rama damals schon ein bekannter Brotaufstrich. Erst später begann Unilever die Diversifikation der Marke hin zu brat- und backgeeigneten Varianten, auch wenn ich mir sicher bin, dass, um sie dafür einzusetzen, nicht notwendigerweise Werbung oder weitere Produktvariationen notwendig gewesen wären.

Hier der Spot von damals, aus einer lang vergangenen Zeit…


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11
Jul
Bud Light übertreibt maßlos
posted by Jan Denia

…und das ist auch gut so, sonst hätte ich diese Woche nichts gescheites für meine „lustige Werbung“-Rubrik gehabt ;-)

Ausgezeichnet, im buchstäblichen Sinne, sind diese vier Spots auf alle Fälle. In Cannes mit einem Löwen belohnt lohnen sie sich auf jeden Fall einer oder mehrerer Blicke. Die jeweils 30 Sekunden langen Spots verlaufen jeder nach dem selben Prinzip: Situation 1  ist ein schwächlicher Auftritt, Einblendung „TOO LIGHT“. Situation 2 läuft die erste ab, nur diesmal stark übertrieben, woraufhin ein „TOO HEAVY“ auf dem Bildschirm prangert. Wie man sich denken kann wird damit abgeschlossen, dass Bud Light weder too light noch too heavy ist.

Einer der vier wirklich gelungenen Spots finden Sie untenan, den Rest hier in meiner Quelle.


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7
Jul
Skurrile Werbung aus aller Welt: Japan
posted by Jan Denia

Wer nun eine weitere Folge der Rubrik MisMarketing erwartet hat den muss ich leider vertrösten, noch immer könnte ich lediglich Altes aufwärmen oder mich (wieder) über Frau Müller-Hohenstein vom ZDF lustig machen, die die österreichische Flagge mit dem Berliner Wappen verwechselte und sich daraufhin auch noch derart ungeschickt entschuldigte, so dass sich alle Berliner auf den Schlips getreten fühlen müssen. Aber nein, danach ist mir heute nicht. Vielleicht kann sie ja einfach nichts dafür, wahrscheinlich ist jedoch, dass das ihr letzter Auftritt bei einer Fußballgroßveranstaltung war.

Da ich ja nun etwas Platz habe nutze ich diesen einfach mal dazu Skurriles aus aller Welt zu posten. Heute ist Japan dran. Dass die Leute im fernen, fernen, fernen Osten etwas anders ticken ist ja bereits bekannt, aber sowas hätte ich wirklich nicht erwartet. Zwei Spots habe ich unten angehängt, bei einem geht es um eine Fertigsuppe und Gastauftritten eines Käse- und eines Pfeffer-Aliens, das andere wirbt für… ach schauen Sie selbst, sonst ist der Gag weg :-)

Spot 1: Der Waldbrand

Spot 2: Die Fertigsuppe


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4
Jul
Intel Werbung – lustig auf ihre Art und Weise
posted by Jan Denia

Ich muss gestehen, dass ich ein riesen Fan von allen, absolut allen, ich betone: a-l-l-e-n, Intel-Werbespots der letzten Jahre bin. Reines Imagemarketing über viele Jahre zu betreiben einfach nur um Präsenz bei der Zielgruppe zu zeigen. Ob es was bringt weiß ich nicht, da sich wohl die wenigsten damit auseinander setzen, ob nun ein AMD- oder ein Intel-Chipsatz in ihrem PC / Laptop werkelt. Aber irgendwie führt man doch die allgemeine Zielgruppe näher an das Thema PCs und deren Entwickler heran. Auf sympathische, lustige Art und Weise. Und das ist es, was mich so an den Intel-Spots fasziniert. Die große Selbstironie, das ausgesprochen geek- / nerdhafte, das in jedem Clip mitschwingt zu übertragen, so dass selbst Personen ohne ausgesprochenes Hintergrundwissen darüber lachen können. Ich könnte hier nun bestimmt ein Dutzend Spots posten, doch habe ich mich jetzt mal für meinen Favoriten entschieden.


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21
Jun
Ein Special zum Jahre 1987
posted by Jan Denia

Heute zur Abwechslung ein Nostalgie-Spezial mit sechs einhalb Minuten geballter Werbung aus dem Jahre 1987, ein Jahr, das ich selbst leider nur sehr passiv wahrgenommen habe. Elf kleine Spots mit elf kleinen Werbetrennern vom Äffle und’m Pferlde. Irgendwie vermiss ich die beiden ja – auch wenn es, neutral betrachtet, vollkommen unsinnig verbratene Sendezeit war ;-)

Was uns in den sechs Minuten erwartet:

  • Ronald McDonald präsentiert singende Hamburger. Gesungene Werbespots, eindeutig etwas das uns heutzutage fehlt. Direkte Verbindung zum Produkt? Große Fehlanzeige. Ansprache der Zielgruppe? Über starke Umwege, aber dennoch klar erkennbar. Ich persönlich will keinen Hamburger der Singen kann.
  • AXE Aftershave – der Duft der Frauen präsentiert. Das hatten wir ja erst hier vor kurzem.
  • Cesar – für kleine Hunde mit großen Ansprüchen. Einen Hund ein paar mal von links nach rechts und von rechts nach links durch’s Bild laufen zu lassen stellt eindeutig die Qualität eines Hundefutters dar – daran besteht kein Zweifel!
  • Was anfangs wie eine Werbung für das Restaurant „Schafhof“ wirkt ist Werbung für das pure BratfettBiskin“. Chalorienüberladen brutzelt es in der „Braten-Schneid“-Totalen munter im Hintergrund. Ich befürchte für deratige Werbung ist in der derzeitigen Diät-Werbung-Front kaum noch Platz.
  • WC Frisch. Viel hat sich hier vom Grundgerüst nicht getan. Tatort: Das Badezimmer. Der Unterschied: damals war der Klodeckel noch das umweltbewussteste Medium im Haus, heutzutage sind es Füchse und Enten.
  • Toto Lotto. Jeder hat Glückszahlen. Ich hab nur eine und irgendwie reichte die nie aus. Schön zu sehen: damals noch ohne die Warnung das Glücksspiel zur Sucht führen kann.
  • Vittel. Hier springen einem die 80er-Jahre mit nacktem Ar*** ins Gesicht. Ein Werbespot wie eine Musicalaufführung – grandios!
  • Käpt’n Iglu, der Seemann Ihres Vertrauens. Nur das beste aus dem Seelachs. Dass aber jeder Fischstäbchen mindesten zwölf Vornamen hatte interessiert hierbei nicht.
  • Oil Of Olaz. Ja. Kosmetik. Aufregend war’s nicht, aufregend wurd’s nicht, aber funktioniert’s hat’s schon immer nach dem selben Prinzip.
  • Edle TropfenGeistreicher Genuss in Nuss. Alkohol ist also geistreich. Komisch, bei der heutigen Jugend scheint es eine andere Wirkung zu haben. Ansonsten, eine der ersten Werbungen – soweit ich weiß – mit einem Testimonial.

So, das muss für heute reichen ;-)


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17
Jun
Google tanzt sich durch Korea
posted by Jan Denia

Android sagt dem iPhone, respektive dem iOS, den Kampf an“. Könnte man meinen und hoffen, aber augenscheinlich ist dem gar nicht so. Heute stieß ich auf witzige, innovative und, wohl auch nicht zu verachten, irgendwann nervige Spots, welche ein kleines grünes monsterähnliches Maschinchen zeigen. Personen, die sich eh schon mit neuer Mobilfunktechnologie beschäftigen werden nun wissen, dass es sich dabei um das „Maskottchen“ des googleeigenen Handy-Betriebssystems Android handelt, andere, fern diesem Interesses lebende, sehen ein kleines, grünes… Ding.

Zur Zeit laufen die TV-Spots dafür in Korea (vielleicht als Testmarkt?), wo die Technikaffinität stereotypischerweise wohl höher ist als hierzulande. Ob die Fernsehwerbung auch auf den europäischen Markt überschwappt und damit auch zu uns kommt halte ich für eindeutig fragwürdig. Wenn dann lediglich in abgewandelter Form, ist die derartige Präsentationsform doch viel zu „dynamisch“ für das prüde Deutschland. Ohne harte Fakten und Argumente oder klare Darstellung von USPs holt man hier keinen vor’m Ofen vor… so denken zumindest viele Verantwortliche.

Untenan ein Video der Kampagne, hier zu meiner Quelle (da gibt’s mehr).



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13
Jun
The Joy Of Movement – Voltaren-Kampagne
posted by Jan Denia

Diese Woche habe ich einen witzigen Spot von Voltaren gesehen. Dieser stammt von unserern britischen Nachbarn und zeigt uns unmissverständlich, wie wichtig die eigene Beweglichkeit in vielen Lebenslagen sein kann. Viel zu sagen gibt’s hierzu jedoch eigentlich nicht. Schauen Sie sich den Spot einfach mal an, ein Schmunzler ist auf jeden Fall drin! ;-)


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31
Mai
Die ganze Welt trinkt frisches Bier (60er Jahre)
posted by Jan Denia

Heute hab ich wieder eine wunderbar alte Reklame parat. Heute würde man wohl „Image-Spot“ dazu sagen, aber damals war es wohl einfach nur Werbung. 107 Sekunden lang, nahezu unbezahlbar in der heutigen Zeit kommt der Sprecher erst nach rund 90 Sekunden das erste Mal zu Wort. Davor spielt der Spot mit wunderbar stereotypischer, internationaler Semantik und Symbolik. „Die ganze Welt trinkt frisches Bier, denn es gehört zum besseren Leben!“ – so ein Spruch käme heutzutage nirgends mehr durch beziehungsweise rein. Die Lobpreisung auf Alkohol, Mensch, das waren Zeiten! ;-)


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23
Mai
Babysitter…Mensitter für eine bessere Welt
posted by Jan Denia

Die lustige Werbung zum Wochenabschluss ist auch diese Woche eine stark geschlechtsspezifische. Es tut mir Leid meine Damen, lustig ist es aber trotzdem. Und zwar wirbt das Männermagazin Ché mit einer „besseren Welt“. Ob und wie ich dazu stehe will ich hierbei nicht näher beleuchten, auf jeden Fall drängt mit die Werbung ein Schmunzeln auf’s Gesicht – und darum geht’s hier ja!

Aber bitte, sehen Sie einfach selbst und was Sie dann mit diesem Gedanken anfangen ist dann Ihre Sache! :-)


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