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2
Jun
Der schlechteste Job der Welt
posted by Jan Denia

Sie erinnern sich noch an den besten Job der Welt? $ 10.000,00 Netto für einen Webcast aus Australien? Diese Meldung ging um die ganze Welt und brachte Publicity zu … mh.. zu einem damals wahrscheinlich dann sehr bekannten Unternehmen. Viele Nachahmer versuchten sich daran, doch – wie es eben so läuft – schlug der Rest fehl, weil es einfach nichts „Neues“ mehr war.

Nun preist NUMÉRO10, eine schweizer Kommunikationsagentur, den schlechtesten Job der Welt aus – als Videogewaltige Hommage an die damalige PR-Aktion. Ob es wirklich zur Bekanntheit der eh schon bekannten Agentur beiträgt weiß ich nicht, kann ich mir aber auch nicht denken. Im Endeffekt zählt wohl nur das gut gemachte Video und der nette Gedanke dahinter.

Sollten Sie also miserable Arbeitszeiten bevorzugen und auf menschenunwürdige Bezahlung stehen können Sie sich ja mal bewerben ;-)


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31
Mai
Die ganze Welt trinkt frisches Bier (60er Jahre)
posted by Jan Denia

Heute hab ich wieder eine wunderbar alte Reklame parat. Heute würde man wohl „Image-Spot“ dazu sagen, aber damals war es wohl einfach nur Werbung. 107 Sekunden lang, nahezu unbezahlbar in der heutigen Zeit kommt der Sprecher erst nach rund 90 Sekunden das erste Mal zu Wort. Davor spielt der Spot mit wunderbar stereotypischer, internationaler Semantik und Symbolik. „Die ganze Welt trinkt frisches Bier, denn es gehört zum besseren Leben!“ – so ein Spruch käme heutzutage nirgends mehr durch beziehungsweise rein. Die Lobpreisung auf Alkohol, Mensch, das waren Zeiten! ;-)


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24
Mai
Guerilla-Marketing: Don’t drink and drive
posted by Jan Denia

Eine Guerilla-Aktion (fast) wie sie im Buche steht. Kosten: Papierschildchen plus etwas Manpower zum Aufstellen. Nutzen: Weltweite Aufmerksamkeit in den Medien, der Presse und im Tagesgespräch. Wieso dann nur fast? Weil ich ein ewiger Nörgler bin. Ich zum Beispiel erinnere mich an die Aktion, ich weiß es ging darum, dass Angetrunkene lieber ein Taxt nehmen sollten aber der Rest, eine Botschaft, ein Unternehmen oder gar lediglich das Land oder die Stadt in der es passierte ist mir absolut unbewusst. Vielleicht bin ich auch nur ein unaufmerksamer Zuschauer, wer weiß. Sei dahin gestellt. Auf jeden Fall, schöne Aktion, schönes Video dazu und als Anregung absolut empfehlenswert!


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20
Mai
Sex Sells – Reanimation in Unterwäsche
posted by Jan Denia

Bedenklich im Sinne der Nutzung der Frau als Sexobjekt? Vollkommen fraglos. Gut gemacht? Absolut. Im untenstehenden Video sehen Sie mal eine andere Herangehensweise an das Thema Unterwäsche. Na gut, ist gelogen, eigentlich ist es nicht mehr und nicht weniger als sex sells verbunden mit dem witzigen Charakter eines lasziven Reanimationsleitfadens. Gefallen tut es, die Runde macht es auch, wenn jetzt noch irgendjemand auf die Idee kommt sich die Unterwäsche zu kaufen hat die Werbung sogar gewirkt. Mir für meinen Teil würde es, denke ich, nicht stehen.

Super Sexy CPR from Super Sexy CPR on Vimeo.


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20
Apr
1&1 als Running-Gag auf Youtube
posted by Jan Denia

Wer kennt ihn nicht, den 1&1-Spot mit Marcell Davis ? Seien wir mal ehrlich, eigentlich ist der Originalspot an sich schon ein Klassiker. Findige Youtube-Akrobaten haben sich es nun zur Aufgabe gemacht, eigene Versionen des Imagespots zu kreieren und ins Netz zu stellen. Der Süddeutschen zufolge reagiert 1&1 bisher äußerst gelassen auf diese Entwicklung. Zwar wird angemahnt, dass viele dieser Spots das Urheberrecht verletzten, doch reagiert das Unternehmen darauf äußert gelassen. Ganz im Gegenteil sagt der Zufriedenheits-Beauftragte von 1&1 sogar, dass sie sich darüber freuen, dass sich die Leute mit der Kampagne beschäftigen – es wird sogar überlegt das beste Fake-Video zu küren.

Jetzt heißt es warten, der nächste Werbefilm ist nämlich bereits im Kasten. In der Zwischenzeit vergnügen wir uns einfach mit den Fake-Videos, die zu Dutzenden auf Youtube zu finden sind.


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19
Apr
Fan-Werbung: Wenn das Produkt begeistert, aber das Marketing nicht
posted by Sascha Schnitzer

Für ein Unternehmen ist es natürlich äußerst schmeichelhaft, wenn das eigene Produkt so sehr überzeugt, dass sich die Fan-Gemeinde dazu verpflichtet fühlt, es eigenständig zu bewerben. Für die Marketing-Abteilung hingegen ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn solche Hobby-Spots mehr Aufmerksamkeit erregen, als die eigenen.

So ist zum Beispiel der Amateur-Werbespot von Heiko Thies, in dem er dem Zuschauer das palm OS schmackhaft machen möchte, wesentlich ansprechender, als Palms surreale Versuche, eine mühelose Bedienung zu suggerieren. Hier die beiden Werbespots im direkten Vergleich.

Palms Werbespot mit der kanadischen Schauspielerin Tamara Hope mutet mit chilliger Musik und inhaltsloser Lebensphilosophie fast schon dadaistisch an. Das projizierte Image von Eleganz und Positivität wird dadurch so sehr verzerrt, dass man sich nicht sicher sein kann, ob noch irgendwo ein ironischer Twist lauert.

Der Fan-Werbespot punktet im Gegenzug vor allem mit seiner bildlichen Metapher und griffigen Slogans. Trotz Wackelkamera schafft Thies es, durch die dezent gewählte Farbtemperatur einen Hauch von Eleganz zu transportieren. Einmal mehr ist dies der Beweis, dass es kein großes Budget braucht, um gediegene Werbung zu produzieren.


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16
Apr
Werbung, die nach hinten losgehen kann: Wenn man den Kunden zum Affen macht
posted by Sascha Schnitzer

Der PC wird für viele immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Um aber auch solch technophobe Nutzer als Kunden zu gewinnen, versucht Grafikkarten-Hersteller ATI nun, mit einem Werbespot zu vermitteln, wie einfach ein solcher Zubehörteile-Einbau doch sein kann. Zwar sind Tiere meist gute Werbeträger, aber wenn man sie bewusst als exemplarisches Beispiel der Dummheit auswählt und sie anschließend dennoch mit dem Kunden gleichstellt, dann ist das doch eher ein Griff in die Keramikschüssel.

Doch nicht nur wird der Kunde als dumm hingestellt – nein, er wird auch noch für dumm verkauft. Dass der Produktionsvorgang nicht ohne Tricks abgelaufen sein wird, kann sich jeder Medienschaffende denken. Aber auch aufmerksame Kunden werden schnell auf den Trichter kommen, dass nicht einmal das ach so clevere Äffchen mit PCI-Slots etwas anzufangen weiß. Rätselfrage: Entdecken sie den Fehler in den folgenden zwei Bildern?

ati-affe1

ati-affe2

Merke: Der CGI-Abteilung immer einen Referenz-Affen zukommen lassen. Es findet sich stets eine Verwendung für ihn.


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14
Apr
Werbung mit Seitenhieben: Sony macht sich über Microsoft und Nintendo lustig
posted by Sascha Schnitzer

Der aktuelle Trend in der Videospiel-Branche ist Bewegungssteuerung. Nachdem Nintendo bereits vor Jahren Pionierarbeit mit der Wii leistete und damit große Erfolge feierte, wollen nun auch Microsoft und Sony nachziehen. Während Microsoft mit dem „Project Natal“ auf eine Controller-lose Bedienung per Körperbewegungen vor einer Kamera setzt, behält Sonys „Playstation Move“ den Controller bei und versieht ihn mit einem Referenzpunkt. Dies hat den Vorteil, dass die Knöpfe am Controller als Bedienelemente zusätzlich zur Körperbewegung erhalten bleiben.

Dennoch liegt Sony im Kampf um die bewegungsfreudigen Käufer zurück und holt sich nun den Komiker Kevin Butler ins Boot, um Land wett zu machen. In dem nun veröffentlichten Spot mockiert er als aus der Zukunft kommender „Vizepräsident von realistischen Bewegungen“ Microsofts und Nintendos Steuerungsmöglichkeiten, stellt sie als kindisch und halbgar dar. Doch all sein dargebotener Witz kann eine ironische Tatsache nicht verschleiern: Sonys neuer Controller sieht selbst eher aus wie ein Dauerlutscher. Also immer zuerst an die eigene Nase fassen, um zu überprüfen, ob man sich mit solchen Aussagen nicht selbst blamiert.


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30
Mrz
Blutige Botschaft: Greenpeace warnt von Nestlé-Produkten
posted by Sascha Schnitzer

Wer kennt ihn nicht, den althergebrachten WerbesloganHave a break, have a Kit-Kat.“ – genau diese Popularität hat sich die Naturschutzorganisation Greenpeace jetzt zunutze gemacht, um auf die dubiosen Machenschaften des Kit-Kat-Herstellers Nestlé hinzuweisen.

Als größter Lebensmittelhersteller der Welt verbraucht Nestlé jährlich 320.000 Tonnen Palmöl. Dieser Bedarf wird unter anderem durch den indonesischen Hersteller Sinar Mas gedeckt, der in der Kritik steht, Regenwald zur Rohstoffgewinnung zu roden. Dadurch wird der Lebensraum des gefährdeten Orang-Utans weiter zerstört.

Entsprechend wird in der Anspielung auf den Kit-Kat-Werbespot gezeigt, wie ein Mann in einer kurzen Pause beherzt in einen Affenfinger beißt, der in dem Schokoriegel mitverarbeitet wurde, während seinen Kollegen der Ekel ins Gesicht geschrieben steht. Die Botschaft lautet entsprechend anders: „Have a break? Give the orang-utan a break!“


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19
Mrz
Langnese-Werbung: Langfristiger Erfolg durch die Verbindung von Musik und Gefühl
posted by Margarete Diertz

Viele Unternehmen versuchen mit einem besonderen Wiedererkennungswert für ihre Marke zu werben um sich damit von anderen Konkurrenten besser abzuheben. Bestes Beispiel dafür ist das Unternehmen Langnese, das seit den 80-ern die Musik als Werbefokus einsetzt um das Gefühl der Marke besser zu transportieren.

Das die Werbestrategie Gefühle mit Musik zu verbinden funktioniert, bewies das Unternehmen mit dem “Like Ice In The Sunshine“ Hit, der eine lange Zeit die Langnese Marke in der TV-Werbung repräsentierte und als Ohrwurm bis heute in den Köpfen vieler Konsumenten verinnerlicht blieb. Die damalige Werbebotschaft, durch den Genuss von Langnese Eis würde man sich leicht und geborgen fühlen, wird heute noch mit der Marke verbunden. Hat man erst einmal einen Wiedererkennungswert geschaffen, dann kann man meistens davon ausgehen, dass dieser die Popularität der Marke in den meisten Fällen langfristig begleiten wird. Die Langnese Werbungen zeigen dabei, dass es nicht unbedingt darauf ankommt was man als Konsument sieht, vielmehr ist es wichtig eine emotionale Verbindung zur Marke zu schaffen und dabei ein besonderes Gefühl beim Konsumenten hervorzurufen das sich mit der Marke in Verbindung bringen lässt.

Langnese Eis steht beispielsweise für sinnliche Momente. Wenn es die Werbung schafft, in welcher Form auch immer, diese Momente in der kurzen Werbezeit an den Zuschauer zu übermitteln, dann wird dieser in Zukunft ein Langnese Eis als einen sinnlichen Moment genießen. Es geht darum die Marke mit einer besonderen Erinnerung zu verbinden, dann kann man nämlich hoffen, dass sich der Konsument mit der schönen Erinnerung auch an das Produkt wieder erinnert.

Quelle: http://werbe.germanblogs.de/archive/2010/03/11/langnese-werbung-kein-eis-ohne-musik.htm


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