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23
Aug |
Hornbach wirbt mit Kurzfilm posted by Jan Denia |
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Nicht mehr ganz neu aber trotzdem großartig. Was ich Ihnen heute präsentieren möchte ist ein Kurzfilm von Hornbach. Im Großen und Ganzen primär auch wirklich ein Kurzfilm, Hornbach selbst, als kommunizierte Werbebotschaft, findet gar nicht so viel Platz. Eher so das Gefühl, der Gedanke und alles drum herum lässt die Botschaft mitschwingen, gesetzt den Fall man führt sich das Filmchen in seiner ganzen stark neun-minütigen Pracht zu Gemüte. Ich persönlich fühle mich persönlich positiv erfrischt von dieser etwas anderen Art der Kommunikation und Publikation. Schauen Sie es sich einfach mal an. Im KlonBlog finden Sie noch eine weitere und umfangreichere Abhandlung zu dieser Kampagne die, so wie sie dort dokumentiert wird, jedoch leider vollständig an mir vorüberzog. |
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9
Aug |
Kreatives Bewerbungsvideo: Der Webdesign-Rap posted by Sascha Schnitzer |
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Bewerbungen sind auch Werbung – für die eigene Person und die angebotenen Dienstleistungen. Dementsprechend gilt es auch hier, durch Kreativität Aufmerksamkeit zu erregen. Der amerikanische Webdesigner Dave Berzack ist hierfür auf eine ganz besondere Idee gekommen: Er gestaltete sein Bewerbungsvideo als Hip-Hop-Musik-Video, in dem er seine Vorzüge rappt. Geschickt baut er die IT-Kürzel in seine Reime ein und bildet eine Message heraus: Ich möchte, dass SIE mehr Geld verdienen! Diese Werbebotschaft dürfte sicher bei dem ein oder anderen Personaler gut ankommen – vor allem bleibt sie aber im Gedächtnis hängen, und das ist schließlich sowohl für eine Bewerbung als auch für Werbung generell bereits die halbe Miete. |
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31
Jul |
DieHard Batterie unter Extrembelastung posted by Jan Denia |
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Werbung für Batterien war bisher nie so der absolute Renner. Ich erinnere mich da Beckenspielende Hasen im Duracell-Dauerbetrieb und andere „laaaang“-anhaltende Aktionen. Jedoch so richtig vom Hocker hat einen das ja nie gerissen. Amis sehen das Ding mit der Werbung ja allgemein etwas ausgefallener, so auch die Hersteller der Batterie-Marke „DieHard“ – was so viel heißt wie „Stirbt kaum“. Um die Leistung ihrer (Auto-)Batterie unter Beweis zu stellen wurden zwei Experimente in Imagespots verpackt und eindrücklich auf dicke Hose gemacht. Im ersten werden hierbei 24 Autos über ein Keyboard mit 1 (!) Batterie verbunden inklusive coolem Beiwerk. Ein Künstler, den ich nicht kenne, spielt dann eine Melodie mit den Hupen der 24 Wägen. Am Ende des Spots werden die ganzen in Reihe geschalteten Autos mit Hilfe dieser 1 Batterie gestartet. Das zweite Video, ob es eindrucksvoller ist oder nicht, findet in der Mojave-Wüste statt. Hier wird die Batterie mit einem Großkalibergewehr beschossen, woraufhin sie selbstverständlich zerplatzt. Gag hierbei: selbst danach hat sie noch genug Leistung einen SUV zu starten. Einfach mal anschauen: |
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28
Jul |
XXXLutz bietet kostenlosen Aufbau-Service posted by Jan Denia |
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Zu erst einmal muss ich meiner Verwunderung darüber Raum verschaffen, dass XXXLutz anscheinend eine internationale Marke ist. Bisher bin ich stets davon ausgegangen, dass diese nur national hier in Deutschland agieren würde. Tja, so kann man sich täuschen. Auf jeden Fall sind diese gerade mit einer aktuellen Kampagne unterwegs, die zwar, ehrlich gesagt, ziemlich simpel ist, mir aber wahrscheinlich gerade deswegen auch so gut gefällt. Falsch zusammen gesetzte Wort stehen auf einer weißen Leinwand ziemlich trostlos in der Gegend herum. Der Gag bei der ganzen Sache, man erkennt trotzdem was sich dahinter verbirgt. Hier macht sich die Wiener Werbeagentur „Demner, Merlicek & Bergmann“ die Cambridger Studie (ich glaub die ist auch schon vier Jahre alt) zu Nutzen, dass bei einem Wort lediglich Anfangs- und Endbuchstabe richtig sein müssen, so dass das menschliche Gehirn den Zusammenhang erfasst. Die Bilder dazu gibt’s wie immer bei meiner Quelle – anschauen lohnt sich! |
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17
Jul |
WhaleFail ohne Brille posted by Jan Denia |
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Specsavers ist gerade dabei sich einen Namen mit unterhaltsamer / lustiger Werbung zu machen. Hierzulande möglicherweise vergleichbar mit Fielmann, nur dass die Werbung des amerikanischen Pendants wesentlich stärker ins Schwarze trifft, als die Taktik der 0815-Testimonials, die der deutsche Vermarkter so führt. Mit den Spots, die das Brillenangebot von Specsavers umschreiben sollen, lehnen sich die Macher immer an andere, große Vorbilder an. Im ersten, den ich je von ihnen sah nahmen sie die Werbung eines großen Deo-Herstellers auf die Schippe, diese aktuelle erinnert mich nun ein wenig an „Das Boot“, möglicherweise liege ich damit auch falsch, wer weiß. Untenan der zuletzt angesprochene Spot, über meine Quelle finden Sie auch den anderen angesprochenen. Viel Spaß damit. |
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16
Jul |
Mr. T beschützt MasterCard-Kunden posted by Jan Denia |
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MasterCard hat schon lange nichts mehr von sich hören lassen, oder vielleicht habe ich nicht richtig zugehört, will ja nicht immer die Schuld auf andere schieben. Doch kann man oft bis so gut wie immer davon ausgehen, dass wenn etwas von MasterCard kommt es auf jeden Fall wert ist gesehen zu werden. So auch der aktuelle Spot, den ich mal spontan zu meiner Werbung der Woche gekürt habe. Nicht nur weil ich totaler Fan von Mr. T bin und er einer meiner Helden der Kindheit war sondern auch weil die Symbolik so unheimlich erdrückend gut herüber gebracht wird. MasterCard wirbt dafür, dass sie immer an der Seite ihrer Kunden sind und nicht im Stich lassen. Wer könnte da besser als „Symbol“ wirken als Mr. T – Ausdruck von Stärke und Sicherheit. Und bevor ich jetzt noch anfange irgendwie ins Schwärmen zu geraten, hier einfach der Spot: |
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10
Jul |
China lässt Bäume auf Straßen wachsen posted by Jan Denia |
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Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe. Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“. Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%. Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle. |
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5
Jul |
Guerilla-Marketing: The Coke Zero Swap posted by Jan Denia |
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Eine schöne und kreative Idee einer Guerilla-Marketing-Kampagne kommt heute von Coca Cola zu uns. Das sich diese seit langem vor dem Problem sahen Coke Zero zu etablieren mussten sich Coca Cola neue Wege überlegen ihre Kunden von dem Geschmack des „neuen“ Produktes zu überzeugen. Da es heißt, dass sich die Zielgruppe nur selten von Geschmacksversprechungen in Werbungen überzeugen ließe musste ein Trick angewandt werden. So geschehen in einem Kino mitten in Madrid. Vor der Vorstellung, wie üblich, orderten viele Besucher Popcorn und die obligatorische Cola. Anstatt dieser bekamen diese jedoch Coke Zero. Der Clou: Von Außen war es ein üblicher Coca Cola-Becher, Innen war ein zweiter Coke Zero-Becher in dem dann, selbstverständlich, Coke Zero drin war. Deckel drauf, Strohhalm rein und fertig. Da so aber nicht viele etwas von diesem kleinen Schwindel mitbekommen würden musste man die „betrogenen“ Kunden nun jedoch noch darauf hinweisen. Vor dem eigentlichen Kinofilm wurde nun der kinoeigene Verkäufer eingeblendet, der auf sympathische Art und Weise darüber aufgeklärt, dass man gerade hinters Licht geführt wurde. Um eventuellen Misstimmungen zu entgehen wurden allen Betrogenen nach dem Film eine weiter Coke-for-free geboten. 96% nahmen dieses Angebot gerne an, 43% davon entschieden sich beim zweiten Mal für Coke Zero. |
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19
Jun |
Volkswagen mit erstaunlich intelligenter Werbung posted by Jan Denia |
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Auch wenn es die Überschrift vermuten lässt will ich auf keinen Fall aussagen, dass VW sonst nur dämliche Werbung produziert, bloß möchte ich der aktuellen Plakat-(denke ich zumindest)-Kampagne besondere Aufmerksamkeit entgegenbringen. Fast schon philosophisch anmutend kommt sie daher, schlicht und edel auf einer weißen Leinwand platziert stehen zwei schwarze Regenschirme. Einer der beiden, geöffnet, wohlgeformt, gespannt, der andere, geschlossen, schlaff und träge. Ein Paradoxon umhüllt die Maskerade. Unter dem wahrlich prallen, vor Energie strotzenden, offenen Schirm steht das Wort „Closed“, unter dem geschlossen das Wort „Open“. Der Gedankengang des Künstlers verwirrt. Die Präsentation dient dem neuen VW Eos coupé-cabriolet. Was möchte sie uns sagen? Wird es Regen geben? Stehen uns Tage der Umkehrung bevor? Naht die Apokalypse? Diese Werbung wirft Fragen auf, eindeutige Frage. Sie lässt uns zurück, alleine, unwissend, fragend. Ich hoffe, dass ich damit das Maß meiner Beeindruckung umfassen konnte, das Plakat können Sie sich in meiner Quelle anschauen, die Auflösung wiederum gibt’s in der Quelle meiner Quelle. Ja, zu einfach sollte man es nicht machen! ;-) (Quelle) |
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15
Jun |
Volkswagen, für alle die es schneller mögen posted by Jan Denia |
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Eine witzige, eigentlich guerillaartige, Aktion von Volkswagen durchstreifte in den letzten Tagen Berlin. Eine der drei Aktionen sah zum Beispiel so aus, dass an der U-Bahn-Haltstelle Alexanderplatz direkt neben den Rolltreppen eine knallrote Rutsche installiert wurde, eben für alle, die es etwas schneller mögen. Der „Start-Bereich“ mit Beschleunigungsstreifen und „FAST LANE“ verziert und fertig war die Aktion. Wie im unten angehängten Video zu sehen, wurde die Aktion angenommen und mit einem Lächeln auf Benutzer-/Kunden(?)seite belohnt. Wieso ich das jetzt als „Tagesaktuelles“ poste und nicht als „Guerilla-Marketing“-Post? Relativ simpel: Ich sehe einfach vollkommen keinen Zusammenhang zwischen einer Werbebotschaft und den durchgeführten Aktionen. Ich sehe nicht mal ein VW-Logo oder eine Internetadresse, unter der man irgendwas damit erreichen möchte. Hätte über dem Post auf dem KlonBlog nicht „VW“ gestanden, wüsste ich bis jetzt nicht, dass das eine Aktion unseres Autobauers aus dem Norden wäre. Selbst beim googlen von „FAST LANE“ komme ich auf viele witzige Seiten, aber auf keine die auch nur entfernt etwas mit VW zu tun hat. Also für den Ansatz den Mitbürgern und Mitbürgerinnen den Tag mit einem Lächeln zu versüßen gibt’s 100 Punkte, für irgendeinen messbaren Erfolg für den finanziellen und zeitlichen Aufwand der Aktion 0 Punkte. |
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