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23
Aug
Hornbach wirbt mit Kurzfilm
posted by Jan Denia

Nicht mehr ganz neu aber trotzdem großartig. Was ich Ihnen heute präsentieren möchte ist ein Kurzfilm von Hornbach. Im Großen und Ganzen primär auch wirklich ein Kurzfilm, Hornbach selbst, als kommunizierte Werbebotschaft, findet gar nicht so viel Platz. Eher so das Gefühl, der Gedanke und alles drum herum lässt die Botschaft mitschwingen, gesetzt den Fall man führt sich das Filmchen in seiner ganzen stark neun-minütigen Pracht zu Gemüte.

Ich persönlich fühle mich persönlich positiv erfrischt von dieser etwas anderen Art der Kommunikation und Publikation. Schauen Sie es sich einfach mal an.

Im KlonBlog finden Sie noch eine weitere und umfangreichere Abhandlung zu dieser Kampagne die, so wie sie dort dokumentiert wird, jedoch leider vollständig an mir vorüberzog.


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19
Aug
Dramatische VW-Werbung
posted by Jan Denia

Dass die Agentur um VW nicht auf den Kopf gefallen ist wurde uns schon durch viele Beispiele glaubhaft gemacht. Heute jedoch habe ich seit langem mal wieder einen Spot der Wolfsburger gesehen, den ich Wert finde mit Ihnen zu teilen. Der sehr dramatische TV-Spot dreht sich um den Alltag eines Mannes im mittleren Alter, der befürchtet, dass seine Frau ihn betrügt. Die kleine Geschichte wird erzählt bis sie kurz vor dem Ende des “Kurzfilms” zu ihrem Höhepunkt kommt.

Ein absolut sehenswertes Stück Werbung und dramaturgisch hochwertig geführtes Drehbuch.


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31
Jul
DieHard Batterie unter Extrembelastung
posted by Jan Denia

Werbung für Batterien war bisher nie so der absolute Renner. Ich erinnere mich da Beckenspielende Hasen im Duracell-Dauerbetrieb und andere „laaaang“-anhaltende Aktionen. Jedoch so richtig vom Hocker hat einen das ja nie gerissen. Amis sehen das Ding mit der Werbung ja allgemein etwas ausgefallener, so auch die Hersteller der Batterie-Marke „DieHard“ – was so viel heißt wie „Stirbt kaum“.

Um die Leistung ihrer (Auto-)Batterie unter Beweis zu stellen wurden zwei Experimente in Imagespots verpackt und eindrücklich auf dicke Hose gemacht. Im ersten werden hierbei 24 Autos über ein Keyboard mit 1 (!) Batterie verbunden inklusive coolem Beiwerk. Ein Künstler, den ich nicht kenne, spielt dann eine Melodie mit den Hupen der 24 Wägen. Am Ende des Spots werden die ganzen in Reihe geschalteten Autos mit Hilfe dieser 1 Batterie gestartet.

Das zweite Video, ob es eindrucksvoller ist oder nicht, findet in der Mojave-Wüste statt. Hier wird die Batterie mit einem Großkalibergewehr beschossen, woraufhin sie selbstverständlich zerplatzt. Gag hierbei: selbst danach hat sie noch genug Leistung einen SUV zu starten.

Einfach mal anschauen:


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28
Jul
XXXLutz bietet kostenlosen Aufbau-Service
posted by Jan Denia

Zu erst einmal muss ich meiner Verwunderung darüber Raum verschaffen, dass XXXLutz anscheinend eine internationale Marke ist. Bisher bin ich stets davon ausgegangen, dass diese nur national hier in Deutschland agieren würde. Tja, so kann man sich täuschen.

Auf jeden Fall sind diese gerade mit einer aktuellen Kampagne unterwegs, die zwar, ehrlich gesagt, ziemlich simpel ist, mir aber wahrscheinlich gerade deswegen auch so gut gefällt. Falsch zusammen gesetzte Wort stehen auf einer weißen Leinwand ziemlich trostlos in der Gegend herum. Der Gag bei der ganzen Sache, man erkennt trotzdem was sich dahinter verbirgt.

Hier macht sich die Wiener Werbeagentur „Demner, Merlicek & Bergmann“ die Cambridger Studie (ich glaub die ist auch schon vier Jahre alt) zu Nutzen, dass bei einem Wort lediglich Anfangs- und Endbuchstabe richtig sein müssen, so dass das menschliche Gehirn den Zusammenhang erfasst.

Die Bilder dazu gibt’s wie immer bei meiner Quelle – anschauen lohnt sich!


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17
Jul
WhaleFail ohne Brille
posted by Jan Denia

Specsavers ist gerade dabei sich einen Namen mit unterhaltsamer / lustiger Werbung zu machen. Hierzulande möglicherweise vergleichbar mit Fielmann, nur dass die Werbung des amerikanischen Pendants wesentlich stärker ins Schwarze trifft, als die Taktik der 0815-Testimonials, die der deutsche Vermarkter so führt.

Mit den Spots, die das Brillenangebot von Specsavers umschreiben sollen, lehnen sich die Macher immer an andere, große Vorbilder an. Im ersten, den ich je von ihnen sah nahmen sie die Werbung eines großen Deo-Herstellers auf die Schippe, diese aktuelle erinnert mich nun ein wenig an „Das Boot“, möglicherweise liege ich damit auch falsch, wer weiß.

Untenan der zuletzt angesprochene Spot, über meine Quelle finden Sie auch den anderen angesprochenen. Viel Spaß damit.


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10
Jul
China lässt Bäume auf Straßen wachsen
posted by Jan Denia

Eine, sowie so viele andere, ausgezeichnete Marketingidee kommt aus dem fernen Osten zu uns, um genauer zu sein, aus China. Hier machte man sich Gedanken, wie man die Bevölkerung zu mehr Umweltbewusstsein erziehen und dazu bewegen könnte öfter einmal zu Fuß zu gehen – der Umwelt zuliebe.

Meiner Meinung nach kam den Damen und Herren von DBB China Group eine fantastische Idee. Ich habe es zwar erst auf den zweiten Blick realisiert, doch dann um so mehr gestaunt. Was war also der Clou? Es wurden über Fußgängerüberquerungen ein großes Plakat eines kahlen Baumes geklebt. Zuerst trist, lieb- und klanglos. Der Gag bei der ganzen Sache war, dass sich auf beiden Seiten der Straße kleine Schwämme mit grüner Farbe befanden wodurch die Fußgänger mit ihren Schuhen grüne Abdrücke hinterließen. Je mehr es wurden desto deutlicher konnte man erkennen wozu das ganze dienen sollte: Die grünen Fußabdrücke verschwammen irgendwann zu einem großen Kunstwerk und der zunächst kahle Baum wurde mit Blättern „gefüllt“.

Eine ernsthaft beeindruckend gute Idee. Angefangen hat die Aktion an sieben Straßen in Shanghai, später wurde sie auf 132 Straßen ausgeweitet und in Städten überall in China fortgesetzt. An die vier Millionen Passanten nahmen an diesem Projekt teil und das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins stieg um 40%.

Bilder der Kampagne gibt’s wie immer hier in meiner Quelle.


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5
Jul
Guerilla-Marketing: The Coke Zero Swap
posted by Jan Denia

Eine schöne und kreative Idee einer Guerilla-Marketing-Kampagne kommt heute von Coca Cola zu uns. Das sich diese seit langem vor dem Problem sahen Coke Zero zu etablieren mussten sich Coca Cola neue Wege überlegen ihre Kunden von dem Geschmack des „neuen“ Produktes zu überzeugen. Da es heißt, dass sich die Zielgruppe nur selten von Geschmacksversprechungen in Werbungen überzeugen ließe musste ein Trick angewandt werden.

So geschehen in einem Kino mitten in Madrid. Vor der Vorstellung, wie üblich, orderten viele Besucher Popcorn und die obligatorische Cola. Anstatt dieser bekamen diese jedoch Coke Zero. Der Clou: Von Außen war es ein üblicher Coca Cola-Becher, Innen war ein zweiter Coke Zero-Becher in dem dann, selbstverständlich, Coke Zero drin war. Deckel drauf, Strohhalm rein und fertig.

Da so aber nicht viele etwas von diesem kleinen Schwindel mitbekommen würden musste man die „betrogenen“ Kunden nun jedoch noch darauf hinweisen. Vor dem eigentlichen Kinofilm wurde nun der kinoeigene Verkäufer eingeblendet, der auf sympathische Art und Weise darüber aufgeklärt, dass man gerade hinters Licht geführt wurde.

Um eventuellen Misstimmungen zu entgehen wurden allen Betrogenen nach dem Film eine weiter Coke-for-free geboten. 96% nahmen dieses Angebot gerne an, 43% davon entschieden sich beim zweiten Mal für Coke Zero.


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19
Jun
Volkswagen mit erstaunlich intelligenter Werbung
posted by Jan Denia

Auch wenn es die Überschrift vermuten lässt will ich auf keinen Fall aussagen, dass VW sonst nur dämliche Werbung produziert, bloß möchte ich der aktuellen Plakat-(denke ich zumindest)-Kampagne besondere Aufmerksamkeit entgegenbringen.

Fast schon philosophisch anmutend kommt sie daher, schlicht und edel auf einer weißen Leinwand platziert stehen zwei schwarze Regenschirme. Einer der beiden, geöffnet, wohlgeformt, gespannt, der andere, geschlossen, schlaff und träge. Ein Paradoxon umhüllt die Maskerade. Unter dem wahrlich prallen, vor Energie strotzenden, offenen Schirm steht das Wort „Closed“, unter dem geschlossen das Wort „Open“. Der Gedankengang des Künstlers verwirrt. Die Präsentation dient dem neuen VW Eos coupé-cabriolet. Was möchte sie uns sagen? Wird es Regen geben? Stehen uns Tage der Umkehrung bevor? Naht die Apokalypse? Diese Werbung wirft Fragen auf, eindeutige Frage. Sie lässt uns zurück, alleine, unwissend, fragend.

Ich hoffe, dass ich damit das Maß meiner Beeindruckung umfassen konnte, das Plakat können Sie sich in meiner Quelle anschauen, die Auflösung wiederum gibt’s in der Quelle meiner Quelle. Ja, zu einfach sollte man es nicht machen! ;-)

(Quelle)


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17
Jun
Google tanzt sich durch Korea
posted by Jan Denia

Android sagt dem iPhone, respektive dem iOS, den Kampf an“. Könnte man meinen und hoffen, aber augenscheinlich ist dem gar nicht so. Heute stieß ich auf witzige, innovative und, wohl auch nicht zu verachten, irgendwann nervige Spots, welche ein kleines grünes monsterähnliches Maschinchen zeigen. Personen, die sich eh schon mit neuer Mobilfunktechnologie beschäftigen werden nun wissen, dass es sich dabei um das „Maskottchen“ des googleeigenen Handy-Betriebssystems Android handelt, andere, fern diesem Interesses lebende, sehen ein kleines, grünes… Ding.

Zur Zeit laufen die TV-Spots dafür in Korea (vielleicht als Testmarkt?), wo die Technikaffinität stereotypischerweise wohl höher ist als hierzulande. Ob die Fernsehwerbung auch auf den europäischen Markt überschwappt und damit auch zu uns kommt halte ich für eindeutig fragwürdig. Wenn dann lediglich in abgewandelter Form, ist die derartige Präsentationsform doch viel zu „dynamisch“ für das prüde Deutschland. Ohne harte Fakten und Argumente oder klare Darstellung von USPs holt man hier keinen vor’m Ofen vor… so denken zumindest viele Verantwortliche.

Untenan ein Video der Kampagne, hier zu meiner Quelle (da gibt’s mehr).



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16
Jun
AXE versteckt Frauen
posted by Jan Denia

Na sieh‘ mal einer an, da wird mal wieder eine Marketingidee aufgebrüht. Wie damals schon Ford für seinen Ka warb werbt nun AXE für sich. Wir erinnern uns, in dem damaligen Fernsehspot waren (ich glaube) 64 Silhouetten des Ford-Kas versteckt – ob jemals alle gefunden wurden, keine Ahnung, ich für meinen Teil suche heute noch.

Der neue TV-Spot, mit dem AXE nun durch die Lande zieht, erinnert mich stark an die damalige Produktion. Zehn „Rise-Up-Girls“, sind in der Wohnung eines gerade erwachenden Mannes „versteckt“. „Versteckt“ habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetz, da man es eigentlich nicht wirklich so nennen kann. Nunja, wie dem auch sei, eigentlich ein schöner Spot und sex sells ja eh und gutes Bodypaint setzt allem noch die Krone auf.

Welche Botschaft mit dem Spot transferiert wird? Ähm. Gute Frage. Dass ich mit AXE zehn attraktive Frauen mit Bodypaint als Einrichtungsgegenstände tarnen kann? Möglich, falls ja, ich mag den Gedanken…

Hier der Spot:


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